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DURCH 3 LÄNDER: "Der Weg der guten Menschen"

12-tägige Wanderung über die Pyrenäenkette durch Frankreich, Andorra und Katalonien in 8 Etappen.

 

Folgen Sie den Spuren der Guten Menschen
Bezaubernde Hochgebirgslandschaft und Natur pur, eine vielfältige Flora und Fauna, saubere Flüsse und hohe, im Winter schneebedeckte Gipfel.

Der Weg der guten Menschen ist ein touristischer Fernwanderweg, der Wege und Pfade verbindet, die vom 12. bis zum 14. Jahrhundert von den Katharern oder „Guten Menschen“ zur Flucht genutzt wurden. Sie flohen vor den Kreuzzügen und Inquisition der römisch-katholischen Kirche, welche mit Unterstützung des französischen Königs verordnet worden waren.

Dieser grenzüberschreitende Wanderweg durch die Landkreise Berguedá, Alt Urgell und Pallars Sobirá entführt Sie in die herrliche Landschaft dreier Naturparks und erinnert dabei auf Schritt und Tritt an den letzten bekannten Katharer Wilhelm Belibaste. Die Belibaste-Route bildet mit dem Weg der Guten Menschen eine Schleife. Es erwartet Sie geheimnisvolle Stille und Weite der Pyrenäenlandschaften und eine komfortable Wanderstruktur.

Wer waren die Katharer oder "Guten Menschen"?
Unter dem Namen „Gute Menschen“ wurden die Katharer zwischen dem 10. Und 14. Jahrhundert bekannt.  Aus heutiger Sicht ließen sich die Katharer als „Wutbürger“ des Mittelalters betrachten. Ihre kritischen Ansichten führten zu einer Kollision mit der römisch-katholischen Kirche. Sie lehnten den Materialismus, Kriege und die feudalen Werte ab und strebten eine Rückkehr zum Glauben und eine bescheidene Lebensweise an. Die Natur und Wege waren für sie Plätze des täglichen Gebets. Nun, Jahrhunderte später, laden wir Sie ein, den gleichen Weg zu gehen und viele dieser alten Werte zu entdecken. Die Spuren sind bis heute in historischen Dörfern, Kirchen und Festungen sichtbar

Gut essen und übernachten - ohne Gepäck leicht wandern

Direkt an den Wanderwegen befinden sich unsere ausgewählten Unterkünfte. Versorgt werden Sie in den Restaurants der Hotels bzw. der Herbergen, die Sie mit einheimischen Speisen verwöhnen. Ein Hol- und Bringservice sowie ein Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft steht Ihnen zur Verfügung, ebenso wie eine deutschsprachige Tourenassistenz. So können Sie leicht und auf eigene Faust unbeschwert wandern.

Im Herzen der Pyrenäen

Am frühen Morgen liegt Nebel über den dichten Wäldern des Val d’Aran. Bedächtig windet sich der schmale Pfad bergauf, lässt dem Wanderer Zeit zu schauen, zu lauschen, zu atmen. Tiefgrünes Moos bedeckt die Baumstämme, filigrane Spinnweben spannen sich zwischen den Zweigen, von der Spitze eines Buchenblattes fällt ein Tautropfen lautlos zu Boden. Es ist still hier, selbst die Vögel singen leise und schläfrig in den silbriggrünen Morgen hinein. Die Luft ist kühl und feucht...
Das Arantal – oder Val d’Aran, wie man hier sagt – liegt im äußersten Westen Kataloniens, an der Grenze zu Frankreich. Hier entspringt die Garonne auf der sagenumwobenen Hochebene Plan de Beret und stürzt sich in wildem Lauf das Val d’Aran hinab, bahnt sich ihren Weg nach Aquitanien, bevor sie schließlich in der Nähe von Bordeaux in den Atlantik mündet.
Während die übrigen katalanischen Pyrenäentäler nach Süden zur Mittelmeerseite ausgerichtet sind, liegt das Arantal nördlich des Hauptkamms der Pyrenäen und neigt sich dem Atlantik zu. Diese geographische Besonderheit hat tiefgreifende Auswirkungen, nicht nur auf Klima, Flora und Fauna des Tals, sondern auch auf seine Sprache und Kultur, die französisch-okzitanisch geprägt sind.
Wege mit Vergangenheit
Die leise raschelnden Blätter auf den Wanderwegen, die der Garonne von Dorf zu Dorf folgen, erzählen vom Herbst des vergangenen Jahres. Über die Jahrtausende alte Geschichte seiner Wege hüllt sich das Tal in Schweigen. Doch es ist höchst wahrscheinlich, dass der Wanderer sich hier auf den Spuren eines alten römischen Camino Real (aran. Camin Reiau) bewegt, eines 2.000-jährigen Weges entlang der Garonne, der das schmale Tal in voller Länge durchquerte. Die Dörfer und Siedlungen des Arantals, die sich entlang des rauschenden Flusses locker verstreut an die Hänge klammern, sind bis heute durch den Camino Real und seine Seitenwege miteinander verbunden.
Über die Gebirgspässe
Über die Gebirgspässe des Val d’Aran zogen über die Jahrhunderte Scharen von Soldaten und Pilgern, von Hirten und Händlern, Schmugglern und Minenarbeitern. Die exponierte Lage im äußersten Norden Spaniens an der Grenze zu Frankreich machte das Tal zu einem häufigen Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, aber auch zu einem Handelszentrum. Das Val d’Aran war Umschlagplatz für Waren wie Wolle, Öl und Salz aus Spanien, die an okzitanische Händler in Frankreich verkauft wurden. Auf den Herbstmärkten in Frankreich kauften die Aranesen wiederum Maultiere ein, die sie auf spanischer Seite im Frühling verkauften.
Auch die Wege der Hirten haben über die Jahrtausende ihre Spuren in der Landschaft des Val d’Aran hinterlassen. Schon im Jahr 987 ist die „Via Carrale“ dokumentiert, ein Weg, über den das Vieh hinauf zum Hospital de Vielha und ins Val d’Aran getrieben wurde. Bis zu 25.000 Schafe bewegten sich zur damaligen Zeit in diesem Gebiet, das heute vor allem von Wanderern frequentiert wird, die neu angelegten Routen folgen, welche freilich ihrerseits auf den historischen Wegen aufsetzen.
Der Gran Bucle: der alpine Weitwanderweg führt durch das Aran Tal zum Nationalpark Aigüestortes y Sant Maurici. Dieser Rundwanderweg setzt sich aus verschiedenen alten Wegen zusammen, die schon seit Jahrhunderten von der dort lebenden Bevölkerung genutzt wurden. Der Wanderweg macht Sie bekannt mit der Kultur, der Naturschönheit und der Kulinarik dieser Region

Aranesisch - Okzitanisch: Brücken vom Orient zum Okzident

Das Aranesisch - die Sprache im Arantal
Okzitanisch - die Brücke vom Orient zum Okzident.
Die Bewohner des Tals nennen sich Aranesen. Sie sprechen 3 Sprachen: Aranesisch, Katalanisch und Spanisch. Das Aranesische ist seit 2006 neben dem Katalanischen und Spanischen offizielle Amtssprache. Ca. 65% der Einwohner sprechen die Sprache und ca. 90% verstehen Aranes. Aranes, Katalanisch und Spanisch sind romanische Sprachen, dessen Wurzeln aus dem Latein hervorgehen. Bis ins 11. Jahrundert wurde im Arantal Baskisch gesprochen, worauf bis heute einige Wörter hinweisen. So bedeutet der Name "Aran", "Tal" auf Baskisch. Baskisch ist allerdings keine romanische Sprache, sie ist älter und ihre wirklichen Ursprünge sind wissenschaftlich umstritten.
Aranesisch - wie auch Katalanisch - ist eine Variante des Okzitanischen, der Sprache, die sich mit der Romanisierung in Südeuropa aus dem Vulgärlatein entwickelte und in ganz Südeuropa bis in einige Alpentäler des italienischen Piemonts verbreitet war und bis heute ist. Das Okzitanisch gehört wie auch das Französisch, Pimontesisch, Lombardisch und Katalanisch zu den galloromanischen Sprachen, die auf dem Gebiet des ehemaligen Galliens - dem heutigen Frankreich - in Italien und der Schweiz durch die Eroberung der Römer und der damit verbundenen Romanisierung entstanden. Sie entwickelten sich aber besonders nach dem Ende des Römischen Reiches in Anlehnung an die Sprachen weiter, die vor der Ankunft der Römer gesprochen wurden, wie das Keltische, Baskische, Ligurische, Fränkische oder Iberische. Das heißt: Je schwächer die Romaniserung war, desto stärker war der ursprüngliche Spracheinfluss. Aus dieser Weiterentwicklung entstanden dann die verschiedenen Varianten der okzitanischen Sprache, wie z.B. auch das Aranesisch.
Auch in Al-Ándalus im Süden Spaniens, sprachen die dort lebenden Christen - die Mozaraber - einen mozarabischen Dialekt, der im Ursprung mit dem Okzitanisch verwandt war. So kann man heute behaupten, dass das Okzitanische als Brücke zwischen dem Orient und dem Okzident fungierte.

Arrangement 12 Tage l Preise

Eingeschlossene Leistungen

  • ABANICO-VIP-Begrüßung auf englisch
  • 11x Übernachtungen im Doppelzimmer in kleinen, familiengeführten Berghotels und Resorts
  • 11x Verpflegung im Rahmen der Halbpension
  • Transfers an Tag 6,7 und 8

Sonstige Leistungen

  • örtliche Steuern und Gebühren
  • Reise-Sicherungsschein
  • Englischsprachige Tourassistenz vor Ort
  • ABANICO-Reiseinformationspaket inkl. vielseitigem Karten- und Informationsmaterial mit wertvollen Insider-Tipps
  • Service: unser eigenes Büro in Granada und Barcelona  mit 24-Stunden-Notfallservice garantiert Ihnen deutschsprachige Tourassistenz und unbeschwertes Reisen

Termine  l  Preise 2017
nicht geführte Termine - individuell buchbar
ganzjährig buchbar

Reisepreis ab 2 Personen
pro Person im Doppelzimmer: ab € 1030,00
Einzelzimmerzuschlag: € 140,00

Reisepreis für Einzelreisende
incl. Einzelzimmerzuschlag: € 1.270,00

4x Gepäcktransport - alle 3 Tage Zugang zum Reise-Gepäck (1 Gepäckstück pro Person) - Preise auf Anfrage!

geführte Termine
auf Anfrage

 

Nebenkosten  l  nicht inkludierte Leistungen

  • Führungen sowie nicht erwähnte Eintrittsgelder
  • Getränke sowie alle nicht erwähnten Mahlzeiten
  • persönliche Trinkgelder
  • Reise-Versicherungspakete
  • individuelle An- und Abreise - Ein Transfer ab/bis Barcelona bzw. Toulouse bzw. ein Rücktransfer nach Vielha kann kostengünstig organisiert werden
Reiseverlauf

Voraussichtliches Tagesprogramm

Tag 1
Individuelle Anreise nach Montségur
Monstégur ist ein kleines Dorf, bestehend aus Steinhäusern und engen Gassen am Fuße der majestätischen Burganlage, in der einer der letzten Kämpfe der Katharer stattgefunden hat.
Ob die Katharer den Weg von Foix nach Montségur genossen haben, ist zu bezweifeln. Bis sie die katalanische Seite der Pyrenäen erreichten, waren sie nirgendwo vor der Inquisition sicher. Am Fuße der Katharerburg Montségur wurden am 16. März 1244 rund 250 Männer, Frauen und Kinder auf einem den riesigen Scheiterhaufen verbrannt. Ein Kreuz erinnert an ihren Feuertod.

Abanico-Tipp: Besuchen Sie die bekannteste Burganlange der Katharer!
 

Tag 2 l  Montségur – Comus: Die Schlucht von Gorges
Entfernung: 16km
Positiver Höhenunterschied: +1.260 m
Negativer Höhenunterschied: -1.029 m
Geschätzte Gesamtzeit: 4,00 Std

Heute kommen Sie den hohen Bergen der Pyrenäen sehr nahe. Sie gehen bergab durch malerische Wälder und kleine Bergdörfer. Sie durchqueren die Schlucht Gorges welche an manchen Stellen nur wenige Meter breit ist. Neben Ihnen ragen die Felswände bis zu 300-400 Meter in die Höhe. Sie gehen weiter bergauf nach Comus, Ihr nächster Übernachtungsort

Tag 3 l  Comus – Ascou: Über das Hochland von Chiola: 360° Pyrenäen 
Entfernung: 26km
Positiver Höhenunterschied: +1.200 m
Negativer Höhenunterschied: -1.300 m
Geschätzte Gesamtzeit: ca. 6,5-7 Stunden

Sie passieren Montaillou, ein kleines Dorf isoliertes Dorf im Hochland des Plateus de Sault gelegen. Hier befindet sich die Grenze zwischen den Départaments Ariége und Aude. Das Dorf ist voller katharischer Geschichte und besticht durch die Ruinen des Schlosses der Herren von Alion. 1308 wurde die komplette Dorfbevölkerung festgenommen. Die Vernehmungen wurden aufgenommen und einige davon gibt es noch heute. Langsam gehen Sie bergauf in Richtung Chioula und genießen einen fantastischen Ausblick. Sie befinden sich nun in alpinem Hochland. Sie wandern weiter bis nach Ascou, wo Sie die nächste Nacht verbringen.
 

Tag 4 l  Ascou – Mérens: Ein Pass und zwei Dörfer
Entfernung: 21km
Positiver Höhenunterschied: +1.100 m
Negativer Höhenunterschied: -1.100 m
Geschätzte Gesamtzeit: ca. 5 Stunden

Die Wanderung führt Sie zunächst durch das freundliche Dorf Orgeix. Anschließend wandern Sie bergauf zum Col de Jou (1.700m) von wo aus Sie Dent d’Orlu – beeindruckende Bergkämme – sehen können. Die Katharer mussten während Ihrer Flucht viele Angriffe von Wölfen überstehen, welche bis zum 19. Jahrhundert in den Bergen von Ariége lebten. Seit 1997 leben wieder Wölfe in Orlu (Ein 7ha großer Naturpark in welchem die Wölfe in Freiheit leben können). Die Wanderroute verläuft nahe des Nationalen Jagd- und Tierweltreservats Orlu, dem Königreich des Izards. Auf dem Roc Blanc-Carlit Massiv gelegen, nimmt es über 4.200 ha ein und reicht bis zu einer Höhe von 2.700m. Das Reservat bietet in erster Linie einen experimentellen Bereich in welchem Wissenschaftler und Techniker das Verhalten der Tierwelt studieren. Es gibt jedoch einige Wanderwege die durch diesen Bereich führen.

Sie gehen bergab bis nach Merens, bekannt für das Gebirgspferd Mérens: ein mittelgroßes, stämmiges Pferd welches als sehr gutmütig und ein energisches Arbeitspferd gilt. Im Sommer haben Sie vielleicht das Glück eines dieser Pferde freilaufend am Wegesrand zu entdecken. Früher waren sie friedliche Begleiter der Hausierers, Bauern und Schmuggler, welche in den Bergen von Ariége lebten.
Sie gehen weiter südlich bis Sie Mérens-les-Vals erreichen. Hier finden Sie die älteste romanische Kirchenruine der Region Ariége aus dem 10. Jahrhundert. Interessant macht Sie ihre Apsis, welche teilweise in den Berg hineingebaut wurde. Diese Bauart ist ein Beweis dafür, dass die Lombardi Baumeister, welche im 9. Jahrhundert nach Katalonien gekommen waren, ihre Spuren der romanischen Kunst in den Pyrenäen hinterlassen haben.

Tag 5  l  Merens – Porta: Land der Kontraste 
Entfernung: 22 km
Positiver Höhenunterschied: +1.200 m
Negativer Höhenunterschied: -700 m
Geschätzte Gesamtzeit: ca. 6 Stunden

Sie spazieren entlang des Flusses Ariége bis Sie Hospitalet erreichen. Hier starten Sie zur Überquerung des Gebirgspasses Col de Puymorens auf 1.920m. Früher war es vor allem im Winter schwierig, diesen zu überqueren. Darum lies König Luis XI ein Hospitalet erbauen, in welchem sich die Wanderer vor der Reise ausruhen konnten. Heutzutage stehen dort mehrere Häuser und bieten Möglichkeiten zum Pausieren bevor es weiter nach Spanien oder Andorra geht. Sie beginnen mit Ihrer Wanderung über den Col de Puymorens und gehen anschließend hinunter nach Porta. Ihr letzter Übernachtungsort in Frankreich.

Tag 6 l  Porta – Prullans: Grenzüberschreitung
Entfernung: 22km
Positiver Höhenunterschied: +1.000 m
Negativer Höhenunterschied: -940 m
Geschätzte Gesamtzeit: ca. 6 Stunden 

Heute erwartet Sie der längste Tag der Wanderung. Sie passieren Andorra und erreichen Spanien. Die Etappe führt Sie durch beeindruckende Täler und hohes Gebirge. Der höchste Punkt am heutigen Tag ist Portella Blanca auf 2.400 m. Von hier aus haben Sie einen großartigen Blick auf die Gipfel der Puigpedrós, Roc Colom und Peiraforca. Jahrhundertelang wurden diese Pfade von den Schmugglern benutzt. Neben der „guten Menschen“ flohen auch Hugenotten, Katholiken, Juden und Alliierte über diese Wege in sichere Regionen.
Ein kurzer Transfer bringt Sie zu Ihrer Unterkunft nach Prullans. Hotelbezug für 2 Übernachtungen.

Tag 7 l  Prullans – Baga: 1. Teil der Etappe : 13,5 km
Entfernung gesamt: 27km
Positiver Höhenunterschied: +1.450 m
Negativer Höhenunterschied: -1.700 m
Geschätzte Gesamtzeit: ca. 4-5 Stunden pro Tag

Die Königsetappe dieser Wanderung wird in zwei Tage geteilt. Heute verlassen Sie das charmante Dorf Prullans und genießen einen atemberaubenden Blick für den Naturpark Cadí-Moixeró. Sie durchqueren dieses einzigarte Tal und passieren das wundervolle Dorf Bellver de Cerdanya. Von hier aus begehen Sie den Naturpark und wandern vorbei an Berghütten und durch wunderschöne Natur. Sie erreichen das Refugio Cortals und fahren mit dem Transfer zurück nach Prullans.

Tag 8 l  Prullans – Bagá: 2. Teil der Etappe : 13,5 km
Entfernung gesamt: 27km
Positiver Höhenunterschied: +1.450 m
Negativer Höhenunterschied: -1.700 m
Geschätzte Gesamtzeit: ca. 4-5 Stunden pro Tag

Kurzer Transfer zurück nach Refugio Cortals, wo Sie die Wanderung am vorigen Tag beendet hatten. Sie wandern weiter durch den Naturpark und durch eine der wenigen Buchenwälder Spaniens. Am Ende der Etappe erreichen Sie Bagá, ein mittelalterliches Dorf mit einem herrlichen Platz, der zum Verweilen einlädt.

Tag 9 l  Bagá – Gósol: Der magische Pedraforca
Entfernung gesamt: 24km
Positiver Höhenunterschied: +1.160 m
Negativer Höhenunterschied: -1.300 m
Geschätzte Gesamtzeit: ca. 6 Stunden

Sie gehen ca. 17km sanft bergauf bis sie Coll de Torn erreichen. Alpines Hochgebirge und Ausblicke auf die markanten Gipfel von Pedraforca machen diese Etappe zu eine der beliebtesten während der Reise. Die zwei Bergspitzen überragen alle Gipfel in der Umgebung. Der Pedraforca ist nach dem Aufstieg von Lluis Estasen in 1922 ein mythischer Berg für Kletterer. Er ist außerdem ein Symbol für Katalonien nach einem bekannten Gedicht von Móssen Cinto und eine der beliebtesten Motive für Fotografen und Maler. Es gibt einige Legenden über diesen Berg: Vor allem Hexen kommen darin vor…

Tag 10  l  Gósol – Peguera: Land voller Geschichte
Entfernung gesamt: 24km
Positiver Höhenunterschied: +1.160 m
Negativer Höhenunterschied: -1.300 m
Geschätzte Gesamtzeit: ca. 6 Stunden

Sie verlassen langsam die Pyrenäen und betreten eine andere Art von Landschaft: die mediterrane. Sie gehen vorbei am imposanten Felsengebirge von Ferrús. Sie durchqueren verlassene Dörfer und vergessene Bergwerken. Früher befanden sich hier einige Bergwerke, doch diese hat bis heute jeder verlassen. Die einzigen Zeugen dieser Zeit sind die Ruinen der Häuser, Tunnel und Eingänge der Bergwerke.

Tag 11  l  Peguera – Berga: Heilige Pfade
Entfernung gesamt: 12km
Positiver Höhenunterschied: +800 m
Negativer Höhenunterschied: -830 m
Geschätzte Gesamtzeit: ca. 3,5-4 Stunden

Der letzte Teil dieser unglaublichen Reise. Berg auf und ab wandern Sie durch kleine Täler bis Sie Kapelle von Queralt erreichen. Sie erreichen Berga.

Tag 12  l  Berga
Frühstück und Abreise.
Ende der Reiseveranstaltung.

Detailinformationen

Voraussetzungen  l  Charakter der Tour  l  Anforderungsprofil

  technisch einfach, Wander-Erfahrung in Mittelgebirgen

Charakter der Tour
4-6 stündige Mittelgebirgs-Wanderungen auf gut  markierten Wegen und Pfaden ohne Wanderleiter. Sie wandern größtenteils auf Saumwegen und Bergpfaden. Einzelne Abschnitte gehen Sie auf Piste und Landstraßen. Technisch einfach.
Einzelne Teilstrecken können durch zusätzliche Transfers entschärft werden.
Die Gesamtstrecke beträgt ca. 220 km.

Die Fähigkeit sich mittels Wanderkarten zu orientieren und Wandererfahrung werden vorausgesetzt.
GPS-Tracks können zur Verfügung gestellt werden.

Kondition
Die einzelnen Etappen erfordern eine gute Allgemein-Kondition und Ausdauer, es gibt lange Auf- und Abstiege.

Tour-Assistenz
Eine kompetente englischsprachige Tourassistenz ist für Sie jederzeit in Vielha erreichbar

Klima
Durch das atlantische Einflussgebiet kühles, aber dennoch mediterranes Klima.

Unterkunft
Liebevoll geführte Landhotels größtenteils in historischen Landhäusern, es sind besondere und einzigartige Unterkünfte – es besticht die großartige Gastfreundschaft! Genussvolle traditionelle Speisen der Pyrenäendörfer.
Vegetarische Essenwünsche und Lebensmittelallergien können mit der Buchung angemeldet werden.

Anreise
Individuelle Anreise. Die An- und Abreise nach Prullans erfolgen in Eigenregie. Gern vermitteln wir Ihnen einen Flug nach Barcelona und buchen Ihnen einen Mietwagen (ab € 150 pro Woche). Gerne können wir Ihnen auch private Transfers vom Flughafen/Bahnhof Ihrer Wahl anbieten.

Durchführung
Das vorliegende Tourenprogramm wurde von unseren Tourenleitern auf Grund langjähriger Gebietskenntnis und Erfahrung entwickelt. Die Durchführung hängt allerdings von den allgemeinen Verhältnissen, insbesondere auch vom Wetter ab. Diese Bedingungen können sich kurzfristig ändern.

Versicherung
In unseren Reisepreisen sind keine Reise-Versicherungspakete enthalten.Wir empfehlen allen Kursteilnehmern den Abschluss einer Reiserücktritt-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Bergungskosten-Versicherung. DAV-Mitglieder sind gegen Bergungskosten bis zu 1.000,00 EUR versichert. Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.
► Hier finden Sie weitere Detail-Informationen

Ausrüstungsliste

  •     weicher Trekkingstiefel, knöchelhoch
  •     bequeme Halbschuhe / Turnschuhe
  •     Tagesrucksack ca. 15l, stabile Reisegepäcktasche
  •     Stirnlampe
  •     funktionale Wanderbekleidung
  •     Wind- und wetterfeste Wanderjacke
  •     Fleecejacke
  •     Sonnenschutz, Sonnenmütze
  •     Sonnenbrille
  •     wetterfeste Sonnencreme / Sonnenstift
  •     Taschenmesser
  •     Handy
  •     Fotoausrüstung, Fernglas (empfehlenswert)
  •     1-2 Trekkingstöcke (empfehlenswert)
  •     kleine Rucksackapotheke, Tape + Blasenpflaster, Rettungsfolie
  •     gültige Reisedokumente (Personalausweis), DAV/SAC-Ausweis, Versichertenkarte, Geld (Euro)
Buchtipps

Individuell buchbare Termine
ganzjährig buchbar

Reisepreis 2017
pro Person ab 1.030,00 €

Voraussetzungen
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Erfahrung im Bergwandern
gute Kondition

 

Ihre Ansprechpartnerin
Monica Baur-Martínez
Tel. +49-711-83 33 40
info@abanico-reisen.de

Gerne können Sie sich per Fax oder Post anmelden. Einfach diese PDF herunterladen.