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PYRENÄEN: 14-tägiges Trekking durch die schönsten National- und Naturparks

Bergwanderung durch den Nationalpark Aigüestortes und den Naturpark Posets Maladeta

 

Alpine Stimmung im sonnigen Süden
Bezaubernde Hochgebirgslandschaft und Natur pur, eine vielfältige Flora und Fauna, saubere Flüsse und hohe, im Winter schneebedeckte Gipfel.

Nationalpark Aigüestortes i Estany de St. Maurici - hier kommt alles zusammen, was die Schönheit des Gebirges ausmacht: felsige Landschaften, viele Seen, lichte Baumbestände und mittelalterliche Dörfer mit guten Einkehrmöglichkeiten. Die Top-Wanderrregion der spanischen Zentralpyrenäen.

Der 132 km lange Gran Bucle Wanderweg gehört wohl zu den schönsten und spektakulärsten Weitwanderwegen Europas.
Durch die Überquerung des Hauptkamms der Pyrenäen lernen Sie die atlantische Nordseite, wie auch die mediterrane Südseite der Pyrenäen kennen. Kaum ein Gebiet in Europa weist soviele kontrastreiche Landschaften auf, wie gerade der Gran Bucle. Mit über 200 Hochgebirgsseen handelt es sich gleichzeitig um eine der größten Seenplatten Europas. Auf Ihren Etappen treffen Sie nicht nur auf eine außergewöhnliche Naturschönheit, sondern Sie kommen auch mit Dörfern in Kontakt, die Ihnen das Leben der Menschen, ihre Kultur und Geschichte erzählen.
Sie laufen auf Wegen, die der französische Gebirgsforscher Maurice Gordona 1880 benutzte, als er die Pyrenäen erforschte.

  • Aigüestortes Nationalpark
  • Genusswandern auf alten Wegen durch die Berge des Val d´Aran
  • üppige grüne Vegetation
  • kleine romanische Kirchen
  • leichtes Wandern ohne Gepäck - Gepäcktransport inkludiert

Das Wanderparadies Val d'Aran
Sie wandern durch Dörfer, Auen und Berge, die Ihnen die Geschichte des Tales erzählen. Auf Wegen, die Hirten und Bauern seit Jahrhunderten im Rahmen der Transhumanz, der Wanderviehwirtschaft, benutzten, auf denen die Bergarbeiter zu den Minen liefen, in denen sie arbeiteten und wo Händler auf dem Rücken der Esel ihre Waren transportierten. Es sind Wege, die schon seit Alters her die Dörfer und Täler des Aran Tal miteinander verbanden.

Gut essen und übernachten - ohne Gepäck leicht wandern

Direkt an den Wanderwegen befinden sich unsere ausgewählten Unterkünfte. Versorgt werden Sie in den Restaurants der Hotels bzw. der Herbergen, die Sie mit einheimischen Speisen verwöhnen. Ein Hol- und Bringservice sowie ein Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft stehen Ihnen zur Verfügung, ebenso wie eine englischsprachige Tourenassistenz. So können Sie leicht und im eigenen Rhytmus unbeschwert Wandern.

Im Herzen der Pyrenäen

Am frühen Morgen liegt Nebel über den dichten Wäldern des Val d’Aran. Bedächtig windet sich der schmale Pfad bergauf, lässt dem Wanderer Zeit zu schauen, zu lauschen, zu atmen. Tiefgrünes Moos bedeckt die Baumstämme, filigrane Spinnweben spannen sich zwischen den Zweigen, von der Spitze eines Buchenblattes fällt ein Tautropfen lautlos zu Boden. Es ist still hier, selbst die Vögel singen leise und schläfrig in den silbriggrünen Morgen hinein. Die Luft ist kühl und feucht...
Das Arantal – oder Val d’Aran, wie man hier sagt – liegt im äußersten Westen Kataloniens, an der Grenze zu Frankreich. Hier entspringt die Garonne auf der sagenumwobenen Hochebene Plan de Beret und stürzt sich in wildem Lauf das Val d’Aran hinab, bahnt sich ihren Weg nach Aquitanien, bevor sie schließlich in der Nähe von Bordeaux in den Atlantik mündet.
Während die übrigen katalanischen Pyrenäentäler nach Süden zur Mittelmeerseite ausgerichtet sind, liegt das Arantal nördlich des Hauptkamms der Pyrenäen und neigt sich dem Atlantik zu. Diese geographische Besonderheit hat tiefgreifende Auswirkungen, nicht nur auf Klima, Flora und Fauna des Tals, sondern auch auf seine Sprache und Kultur, die französisch-okzitanisch geprägt sind.
Wege mit Vergangenheit
Die leise raschelnden Blätter auf den Wanderwegen, die der Garonne von Dorf zu Dorf folgen, erzählen vom Herbst des vergangenen Jahres. Über die Jahrtausende alte Geschichte seiner Wege hüllt sich das Tal in Schweigen. Doch es ist höchst wahrscheinlich, dass der Wanderer sich hier auf den Spuren eines alten römischen Camino Real (aran. Camin Reiau) bewegt, eines 2.000-jährigen Weges entlang der Garonne, der das schmale Tal in voller Länge durchquerte. Die Dörfer und Siedlungen des Arantals, die sich entlang des rauschenden Flusses locker verstreut an die Hänge klammern, sind bis heute durch den Camino Real und seine Seitenwege miteinander verbunden.
Über die Gebirgspässe
Über die Gebirgspässe des Val d’Aran zogen über die Jahrhunderte Scharen von Soldaten und Pilgern, von Hirten und Händlern, Schmugglern und Minenarbeitern. Die exponierte Lage im äußersten Norden Spaniens an der Grenze zu Frankreich machte das Tal zu einem häufigen Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, aber auch zu einem Handelszentrum. Das Val d’Aran war Umschlagplatz für Waren wie Wolle, Öl und Salz aus Spanien, die an okzitanische Händler in Frankreich verkauft wurden. Auf den Herbstmärkten in Frankreich kauften die Aranesen wiederum Maultiere ein, die sie auf spanischer Seite im Frühling verkauften.
Auch die Wege der Hirten haben über die Jahrtausende ihre Spuren in der Landschaft des Val d’Aran hinterlassen. Schon im Jahr 987 ist die „Via Carrale“ dokumentiert, ein Weg, über den das Vieh hinauf zum Hospital de Vielha und ins Val d’Aran getrieben wurde. Bis zu 25.000 Schafe bewegten sich zur damaligen Zeit in diesem Gebiet, das heute vor allem von Wanderern frequentiert wird, die neu angelegten Routen folgen, welche freilich ihrerseits auf den historischen Wegen aufsetzen.
Der Gran Bucle: der alpine Weitwanderweg führt durch das Aran Tal zum  Nationalpark Aigüestortes y Sant Maurici. Dieser Rundwanderweg setzt sich aus verschiedenen alten Wegen zusammen, die schon seit Jahrhunderten von der dort lebenden Bevölkerung genutzt wurden. Der Wanderweg macht Sie bekannt mit der Kultur, der Naturschönheit und der Kulinarik dieser Region

Einzigartige Kulturlandschaft - zur Geschichte des Val d´Aran

Das kleine Val d’Aran – auf Deutsch Arantal – mit nur 633,6 km2 und knapp 10.000 Einwohnern liegt im nordwestlichsten Zipfel der spanischen Pyrenäen an der Grenze zu Frankreich. Hier entspringt die Garonne, die dann bei Bordeaux in den Atlantik mündet. Das Arantal ist Teil von Katalonien. Funde belegen menschliche Spuren seit dem Neolithikum. Doch erst die Basken, die nördlich und südlich der Pyrenäen siedelten, hinterließen wirkliche Spuren im Gebiet des Arantals, wo bis ins 11. Jahrhundert hinein Baskisch gesprochen wurde.
Mit der römischen Expansion und Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel ab 217 v. Chr. dehnten sich auch die romanischen Sprachen stetig aus und das ländliche schriftlose Baskisch wurde immer weiter in den Südwesten Richtung Kantabrisches Meer abgedrängt. Im Arantal entwickelte sich im Zuge der Romanisierung das Aranesisch, eine aus dem Vulgärlatein hervorgegangene Sprache. Unter der Römischen Herrschaft wurde bereits die heutige Hauptstadt Vielha (Aranes) - auf Spanisch Viella - unter dem Namen Vetula gegründet, die zum Herrschaftsgebiet von Lyon gehörte.
Im 10. Jahrhundert fiel das Arantal unter katalanisch-aragonesische Herrschaft und im Jahre 1313 übertrug der König Jaume II. den Aranesen das Recht, gegen Abgaben über ihr Land selbst zu verfügen. Als nach dem 30 Jährigen Krieg 1659 der Pyrenäenfrieden zwischen Frankreich und Spanien geschlossen wurde, eine lange Phase der wiederkehrenden Kriege und Zerstörung ein Ende nahm, und der Hauptkamm der Pyrenäen die Grenze zwischen den beiden Ländern bilden sollte, blieb das Arantal eine zu Spanien gehörige Enklave auf der französischen Seite. Als einziges Landesteil Spaniens gehört das Arantal, das nördlich des Hauptkamms der Pyrenäen liegt, zum Einzugsbereich des feuchten atlantischen Klimas mit vielen Niederschlägen und nicht zum trockenen Mittelmeerklima, wie die übrigen spanischen Regionen in den Pyrenäen. Im Winter ist es ein beliebtes und sicheres Schigebiet, im Sommer lädt Tal zum Wandern ein.
Bis zum Bau des Vielha Tunnels 1948 war das Arantal im Winter von Spanien völlig abgeschnitten und allein Frankreich zugewand. Deshalb ist das Tal nicht nur geografisch, sondern traditionell auch kulturell und wirtschaftlich eng mit dem Südwesten Frankreichs verbunden.
Zahlreiche 2000 bis 3000 m Gipfel und eine üppige Vegetation bestimmen das Landschaftsbild. Die höchste Erhebung ist der Besiberri Nord (3014 m), während sich der niedrigste Punkt am Pont del Rei / Pont du Roi (560 m) befindet, dem Übergang des im Arantal entspringenden Flusses Garonne nach Frankreich. Neben der kulturellen Nähe zu Frankreich, dem Hochgebirgsambiente und einer üppigen Vegetation gehören auch die vielen Legenden und Geschichten, die in diesem Landesteil über verlorene oder unmögliche Lieben oder über Kriege und ihre Helden erzählt werden, zum eigentümlichen Charakter dieses Tals.
Das Arantal war auch der Ort, wo sich 1945 der letzte bewaffnete Widerstand gegen Franco in der Hoffnung zurückgezogen hatte, mit Hilfe der Allierten nach dem Sieg über das faschistische Deutschland auch Franco zu besiegen. Der Versuch scheiterte, da die Hilfe ausblieb.

Aranesisch - Okzitanisch: Brücken vom Orient zum Okzident

Das Aranesisch - die Sprache im Arantal
Okzitanisch - die Brücke vom Orient zum Okzident.
Die Bewohner des Tals nennen sich Aranesen. Sie sprechen 3 Sprachen: Aranesisch, Katalanisch und Spanisch. Das Aranesische ist seit 2006 neben dem Katalanischen und Spanischen offizielle Amtssprache. Ca. 65% der Einwohner sprechen die Sprache und ca. 90% verstehen Aranes. Aranes, Katalanisch und Spanisch sind romanische Sprachen, dessen Wurzeln aus dem Latein hervorgehen. Bis ins 11. Jahrundert wurde im Arantal Baskisch gesprochen, worauf bis heute einige Wörter hinweisen. So bedeutet der Name „Aran“ , „Tal“ auf Baskisch. Baskisch ist allerdings keine romanische Sprache, sie ist älter und ihre wirklichen Ursprüngen sind wissenschaftlich umstritten.
Aranesisch wie auch Katalanisch sind eine Variante des Okzitanischen, der Sprache, die sich mit der Romanisierung in Südeuropa aus dem Vulgärlatein entwickelte und in ganz Südeuropa bis hin in einige Alpentäler des italienischen Piemonts verbreitet war und bis heute ist. Das Okzitanisch gehört wie auch das Französisch, Pimontesisch, Lombardisch und Katalanisch zu den galloromanischen Sprachen, die auf dem Gebiet des ehemaligen Gallien, dem heutigen Frankreich, in Italien und der Schweiz durch die Eroberung der Römer und der damit verbundenen Romanisierung entstand, sich aber besonders nach dem Ende des Römischen Reiches in Anlehnung an die Sprachen, die vor der Ankunft der Römer gesprochen wurden, wie das Keltische, Baskische, Ligurische, Fränkische oder Iberische weiterentwickelte, d.h. je schwächer die Romaniserung war, desto stärker war der ursprüngliche Spracheinfluss. Aus dieser Weiterentwicklung entstanden dann die verschiedenen Varianten der okzitanischen Sprache, wie z.B. auch das Aranesisch.
Auch in Al-Ándalus, im Süden Spaniens, sprachen die dort lebenden Christen, die Mozaraber, einen mozarabischen Dialekt, der im Ursprung mit dem Okzitanisch verwandt war. So kann man heute behaupten, dass das Okzitanische als Brücke zwischen dem Orient und dem Okzident fungierte.

Arrangement 14 Tage l Preise

Reiseleistungen

  • ABANICO-VIP-Begrüßung auf englisch
  • 13x Übernachtungen im Hotel-Doppelzimmer/Casa Rural und in einer Berghütte gemäß Programm
  • 13x Verpflegung im Rahmen der Halbpension
  • 8x Gepäcktransport zur jeweils nächsten Unterkunft (1 Gepäckstück pro Person - Sie tragen nur Ihren Tagesrucksack)
  • Transfer mit Jeep-Taxi am 5., 6., 9. und 14. Reisetag
  • 1x Eintritt in den Palai de Géu in Vielha (Swimming-Pool, Sauna, Fitness)
  • 1x Gutschein zur Besichtigung von 3 romanischen Kirchen im Vall de Boí

Sonstige Leistungen

  • örtliche Steuern und Gebühren
  • Reise-Sicherungsschein
  • Englisch-sprachige Tourenassistenz vor Ort
  • ABANICO-Reiseinformationspaket inkl. vielseitigem Karten- und Informationsmaterial mit wertvollen Insider-Tipps
  • Service: unser eigenes Büro in Granada und Barcelona mit 24-Stunden-Notfallservice garantiert Ihnen deutschsprachige Reiseassistenz und unbeschwertes Reisen

Termine  l  Preise 2017
nicht geführte Termine - individuell buchbar
17.06.-15.10.2017

Reisepreis ab 2 Personen
pro Person im Doppelzimmer: ab € 1.240,-
August-Termine: € 1.350,-
Einzelzimmerzuschlag: € 195,00

Reisepreis für Einzelreisende
inkl. Einzelzimmerzuschlag - Preis auf Anfrage

geführte Termine
auf Anfrage

Unterkünfte
gut geführte 2-3*/4*Hotels und Berghütten mit eigenen Restaurants
Vegetarische Essenwünsche und Lebensmittelallergien können mit der Buchung angemeldet werden.

Bergführer (nur bei geführten Terminen)
UIAGM-Bergführer, Sprachen: spanisch, französisch und englisch

  • Aufpreis für Führung auf den Aneto auf Anfrage
     

Nebenkosten  l  nicht inkludierte Leistungen

  • Führungen sowie nicht erwähnte Eintrittsgelder
  • Getränke sowie alle nicht erwähnten Mahlzeiten
  • persönliche Trinkgelder
  • Reise-Versicherungspakete
  • individuelle An- und Abreise - Ein Transfer ab/bis Barcelona bzw. Toulouse bzw. ein Rücktransfer nach Vielha kann kostengünstig organisiert werden
     
Reiseverlauf

Voraussichtliches Tagesprogramm

Tag 1
Individuelle Anreise nach Vielha
Begrüßung durch Ihre englisch-sprachige Tourenassistenz, die Ihnen die Toureninformationen vorstellt. Übernachtung und Abendessen in einem 3-4* Hotel in Vielha.
Vielha, 974m, sympatische Hauptstadt des Arantals, mit ca. 5600 Einwohnern, liegt am Fuße des Maladeta-Massivs. Typisches Hochgebirgsdorf mit Häusern aus Schieferdächern und dunklem Naturstein. Sehenswert ist die ehemalige romanische Kirche Sant Miquèu Arcángel.

Tag 2
1. Etappe: Vielha - Bossòst
Sie verlassen Vielha auf dem Wanderweg GR 211 in Richtung Vilac. Umgeben von Ausblicken auf das Hochgebirge kommen Sie durch eine Anzahl kleiner Dörfer mit romanischen Kirchen. Vom Dorf Vilamos erblicken Sie den höchsten Berg der Pyrenäen, den Aneto (3404m) und den Maladeta (3308m). Sie erreichen Bossòst, ein Dorf mit 1000 Einwohnern und einer der schönsten romanischen Kirchen aus dem 12. Jahrhundert, der Kirche Asunción de María. Übernachtung und Abendessen in einem 2* Hotel in Bossòst.
Gehzeit: 6-7h, 22km, +737m, -1.046m

Tag 3
2. Etappe: Bossòst - Refugio Honeria (Valle de Torán)
Sie verlassen Bossòst und kommen durch kleine Dörfer bis in das wunderschöne Tal von Toran und erreichen das Refugio de la Honeria. Blicke in die weite Ebene von Bossòst begleiten Sie. Übernachtung und Abendessen in der Herberge Refugio Honeria, 1015m, umgeben von einer fantastischen Bergwelt.
Gehzeit: 5-6h, 16,5km, +635m, -315m

Tag 4
3. Etappe: Refugio Honeria - Bagergue
Königsetappe. Die schwerste Etappe der Tour aufgrund ihrer Länge und des zu bewältigenden Höhenunterschieds. Aber Sie werden belohnt durch ein spektakuläres und einzigartiges Ambiete des Hochgebirges mit atmeberaubenden Ausblicken und einer Umgebung, die in den Bann zieht. Wälder, der Hochgebirgssee Liat und der Wasserfall Unyola sind einge der Höhepunkte dieser Etappe. Übernachtung im Hotel in Bagergue.
Gehzeit: 6-7 bzw. 8 - 9 Stunden, 20km – bzw. 27km, + 1305m, - 1.057m

Abanico-Tipp:
Option auf individuellen Taxi-Transfer zum Ende der Etappe.

 

Tag 5
4. Etappe: Val de Ruda - Sant Maurici
Von Bagergue fahren Sie mit Jeeptaxis ins Tal Val de Ruda, zum Pont de Locampo. Hier beginnt die heutige Etappe. Sie wandern durch ein Waldgebiet, an Seen vorbei und erreichen den Port de Ratera (2543m) im Nationalpark Aigüestortes y Estany Sant Maurici. Abstieg zum See Sant Maurici mit Blick auf die Zwillingsgipfel Encantats, die wie die Legende sagt, verzaubente Wilderer sind. Ein Jeeptaxi bringt Sie in den Ort Espot (Fahrzeit ca. 15 Minuten). Übernachtung und Abendessen in einem Hotel in Espot.
Gehzeit: 6,5h, 13,5km, +843m, -633m

Tag 6
5. Etappe: Sant Maurici - Boí

Ein Jeeptaxi bringt Sie zurück zum Sant Maurici See. Hier setzen Sie Ihre Wanderung fort. Sie wandern in das Herz des Nationalparks, kommen zum Pass Portarro d'Espot (2.425m) und erreichen das Gebiet Aigüestortes. Umgeben von Meandern glauben Sie sich in einem Märchenwald zu befinden. An einem Wasserfall beginnt der Abstieg ins Dorf Boí, das dem Tal den Namen gab. Weltkulturerbe aufgrund der Naturschönheit und der neun romanischen Kirchen, die sich in dem Tal befinden.
Gehzeit: 6-7h, 19,5km, +515m, -1.189m

Tag 7
6. Etappe: Boì - Casa Rural in Aneto
Von Boí laufen Sie auf dem ehemaligen Weg, der das Dorf Boí mit dem Dorf Senet verband. Der Weg führt Sie an der romanischen Kirche Santa Eulalia in Erill de la Val aus dem 12. Jahrhundert vorbei. Sie laufen über die Pässe Coll de Basco und Port de la Gelada (2069m) nach Senet (1205m) und weiter zu Ihrem Casa Rural in Aneto. 
Übernachtung und Abendessen im Casa Rural in Aneto.
Gehzeit: 5,5 - 6,5 h, 14,2 Km, + 975 m, - 902 m


Tag 8
7. Etappe: Vom Casa Rural in Aneto  - Vielha
Ihr Transfer bringt Sie zum Südeingang des Tunnels von Vielha und von hier aus laufen Sie über den Pass von Vielha (2442m) und erreichen erneut Vielha. Ein Historischer Weg, der seit Jahrhunderten von den Bewohnern des Tals benutzt wurde, um ihre Waren zu transportieren. Beeindruckende Ausblicke auf das Arantal und die Gipfel des Maladetas. Übernachtung und Abendessen in einem 3-4*Hotel in Vielha.
Gehzeit: 5-6 h, 16,0 Km, + 812 m. - 1.467 m


Tag 9
8. Etappe: Vielha
Privat-Transfer von Vielha nach Uelhs (Frankreich) und Übergang zum Hospice de France. Quartierbezug in der ehemaligen Säumerherberge
Gehzeit: 6-6,5h, 15km, +1.045m, -1.012m

Tag 10  
9. Etappe: Hospice de France und Passübergang

über den Port de Benasque zum Hospital de Benasque.
Gehzeit: 5-5,5h, 15km, +1.059m, -694m
Hotelbezug für 5 Nächte im 3-Sterne Berghotel Llanos del Hospital / Hospital de Benasque (historische Säumerherberge) mit Wellness-Oase und sehr guter lokaler Küche, Ethnologisches Pyrenäen-Museum mit einzigartiger Bibliothek.

Tag 11-13

Fakultativ, individuell zubuchbar, Preis auf Anfrage:
Königstour auf das Dach der Pyrenäen: Sie lernen am Vorabend Ihren spanischen Bergführer kennen. Aneto 3.403m. Konditionsstarke aber technisch leichte Hochgebirgstour, teilweise über vergletschertes Gelände. Sie gehen teilweise am Seil Ihres Bergführers und mit Leichtsteigeisen. Es besteht nirgendwo Absturzgefahr. Eine großartige Tour auf den höchsten Gipfel der Pyrenäen - die Krönung Ihres Pyrenäen-Trekkings!
Gehzeit: 8-9h, +/- ca. 1.500m

Tag 14 
Transfer nach El Pont de Suert. Individuelle Abreise und Ende der Reise.

Detailinformationen

Voraussetzungen  l  Charakter der Tour  l  Anforderungsprofil

▲▲-▲▲ Bergwander-Erfahrung im alpinen Gelände.

Charakter der Tour
5-8 stündige Berg-Wanderungen auf markierten Pfaden ohne Bergführer. Sie wandern auf alten Pfaden. Nach längeren Regenperioden können die Pfade matschig / rutschig sein. Technisch einfach.

Die Fähigkeit sich mittels Karten zu orientieren und Wander- sowie Auslandserfahrung werden vorausgesetzt.

Kondition
Die einzelnen Etappen erfordern eine gute Allgemein-Kondition und Ausdauer, es gibt kräftige Auf- und Abstiege.

Tour-Assistenz
Eine kompetente, englisch-sprachige Tourassistenz ist für Sie jederzeit in Vielha erreichbar

Klima
Durch das atlantische Einflussgebiet, kühles, dennoch mediterranes Klima.

Unterkünfte
gut geführte 2-3*/4*Hotels und Berghütten mit eigenen Restaurants
Vegetarische Essenwünsche und Lebensmittelallergien können mit der Buchung angemeldet werden.

Anreise
Individuelle Anreise. Die An- und Abreise nach Vielha erfolgen in Eigenregie. Von Barcelona-Flughafen fährt täglich mindestens ein Bus nach Vielha und retour (ca. € 60 pro Person, für Fahrpläne siehe www.alsa.es). Gern vermitteln wir Ihnen einen Flug nach Barcelona und buchen Ihnen einen Mietwagen (ab € 150 pro Woche). Gerne können wir Ihnen auch private Transfers vom Flughafen/Bahnhof Ihrer Wahl anbieten.

Mit dem Auto:
BARCELONA (340 Km): Autobahn Barcelona – Lleida (A2), Torrefarrera, Benabarre, Pont de Suert, Val d’Aran. Nationalstrasse: Barcelona - Igualada (N-II), Torrefarrera, Benabarre, Pont de Suert, Val d’Aran. Barcelona, Manresa, Túnel del Cadí, La Seu d’Urgell, Sort, Port de la Bonaigua, Val d’Aran.
GIRONA (380 Km): auf der “Eje Transversal” (C25 Girona, Vic, Cervera, Torrefarrera (N-230), Benabarre, Pont de Suert, Val d’Aran.
 
Mit dem Flugzeug:
Flughafen Barcelona         
Flughafen Girona         
Flughafen Toulouse
Flüge können über Abanico Individuelles Reisen gebucht werden.  
 
Mit dem Zug
Über Paris nach Bagnères-de-Luchon. Bis nach Vielha sind es dann noch ca. 30 Km.

Bitte vermerken Sie Ihre Wünsche entsprechend auf der Anmeldung.

Durchführung
Das vorliegende Tourenprogramm wurde von unseren Tourenleitern auf Grund langjähriger Gebietskenntnis und Erfahrung entwickelt. Die Durchführung hängt allerdings von den allgemeinen Verhältnissen, insbesondere auch vom Wetter ab. Diese Bedingungen können sich kurzfristig ändern.

Versicherung
In unseren Reisepreisen sind keine Reise-Versicherungspakete enthalten.Wir empfehlen allen Kursteilnehmern den Abschluss einer Reiserücktritt-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Bergungskosten-Versicherung. DAV-Mitglieder sind gegen Bergungskosten bis zu 1.000,00 EUR versichert. Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.

Hier finden Sie weitere Detail-Informationen

Ausrüstungsliste

  • stabiler Berg- bzw. Trekkingstiefel
  • Trekkingstöcke (empfehlensert)
  • Hüttenschlafsack (am leichtesten: Seide)
  • Tagesrucksack ca. 15 L, stabile Reisegepäcktasche
  • Stirnlampe
  • Sturmjacke / Sturmhose (wasser- und winddicht)
  • funktionale Wanderbekleidung
  • Softshelljacke/Weste (atmungsaktiv mit guter Wärmeleistung)
  • Fleecejacke
  • Mütze, Sonnenkappe
  • leichte Handschuhe
  • Sonnenbrille
  • Wetterfeste Sonnencreme/ Sonnenstift
  • Thermos-Trinkflasche, Taschenmesser
  • Kleine Rucksackapotheke, Tape + Blasenpflaster, Rettungsfolie
  • gültige Reisedokumente (Personalausweis), DAV/SAC-Ausweis, Versichertenkarte, Geld (Euro)
Buchtipps

Reiseführer:

Michael Müller Verlag: Thomas Schröder: Katalonien. Ein spannender Reiseführer über das Besondere von Katalonien.

Christian Leetz: Leserreise Katalonien. Eindrücke über das Leben in Katalonien.

Dumont Reisetaschenbuch: Pyrenäen

Michael Schuh: Das Pyrenäen Handbuch, Reise-Know-How-Verlag, Bielefeld.

Reiseroute

Individuell buchbare Termine
17.06.-15.10.2017

Reisepreis 2017
pro Person ab € 1.240,-

Voraussetzungen
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Erfahrung im Bergwandern
gute Kondition

Ihre Ansprechpartnerin
Monica Baur-Martinez
Tel. +49-711-83 33 40
info@abanico-reisen.de

Gerne können Sie sich per Fax oder Post anmelden. Einfach diese PDF herunterladen.