Kastilien Zentralspanien
Madrid
Kastilien
Extremadura
Schweiz
Graubünden + Wallis
Bergell
Engadin
Rätikon
Via Spluga
Wallis
Oldies but Goldies Reisearchiv
frühere Kulturreisen
frühere Aktivreisen

ANDALUSIEN: Trekking durch die schönsten National- und Naturparks

9-tägiges Berg- und Küstentrekking - landschaftliche Vielfalt von den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada zur Vulkanküste Almerías

  • einsame Touren und beeindruckende Fernsichten
  • die großartige Gastfreundschaft der Bergbewohner
  • Beobachtungen am nächtlichen Sternenhimmel
  • Granada mit Alhambra

Ost-Andalusien ist einzigartig und enorm vielfältig zugleich. Kaum eine andere Region Europas beeindruckt durch eine solche Fülle an kulturellem Reichtum und landschaftlicher Vielfalt. Sie reicht von den schneebedeckten Dreitausendern der Sierra Nevada mit dem geschichtsträchtigen Mulhacen 3.482m über waldreiche Mittelgebirge zu sonnenüberfluteten, subtropischen und vulkanischen Küstenregionen.

Kultureller Höhepunkt ist Granada mit seiner weltberühmten Alhambra und der schneebedeckten Gipfelkette der Sierra Nevada.
Von hier aus startet die Trekkingtour durch die Gebirgszüge des Nationalparks Sierra Nevada mit Mulhacen, weiter zur Wüstenregion bei Almería bis zur Vulkanküste im Naturpark Cabo de Gata.
Eine Verlängerung an den vielen schönen Stränden und Buchten des Naturparks ist möglich!

Die Sierra Nevada, Andalusien

Die Sierra Nevada („schneebedecktes Gebirge“) ist mit 3482m das höchste Gebirge der Iberischen Halbinsel, das in der Regel jährlich von November bis Mai eine Schneehaube trägt. Es liegt im Süden Spaniens in den Provinzen Granada und Almeria. Seit 1999 ist das Kerngebiet als Nationalpark geschützt. Sie ist ein echtes mediterranes Hochgebirge - die höchsten ihrer Gipfel, der Mulhacén (3.482 m) und der Veleta (3.394 m), sind zugleich auch die höchsten Gipfel der Iberischen Halbinsel. Weitere 13 Gipfel überragen die 3.000 m, sie sind aneinander gereiht wie an einer Perlenschnur. Die Sierra Nevada ist nach Norden hin steil und felsig; nach Süden, in der Alpujarra, eher sanft abgestuft. Einfache Verhältnisse und Einsamkeit prägen das Hochgebirge der Sierra Nevada. Das mediterrane Hochgebirgsklima ist relativ mild und störungsfrei.

Mythischer Gipfel Mulhacén, 3.482m

Der Mulhacén, der höchste Gipfel der Sierra Nevada und der iberischen Halbinsel, hat seinen Namen vom Maurenkönig Muley Hassen erhalten; dem Vater jenes Boabdil, der im Jahr 1492 die Stadt Granada den katholischen Königen übergab. Muley Hassen soll sich in eine Sklavin seiner Frau verliebt haben, die er zum Islam bekehrte und als Zoraya zu seiner Auserwählten machte - was seiner Frau natürlich nicht gefiel. Diese stachelte den Hof gegen ihren Mann an, so dass Muley Hassen aus Granada fliehen musste. Kurz darauf verstarb er in der Festung von Mondújar, und eine Gruppe treuer Anhänger halfen Zoraya, den Leichnam auf den höchsten Gipfel der Sierra Nevada zu bringen und dort zu begraben. Seither trägt dieser Gipfel den Namen des Maurenkönigs, der für die Liebe sein Königreich aufgab.

Naturpark Cabo de Gata

In Spanien stellt das "Katzenkap" fast schon einen Mythos dar: Das letzte weitgehend unverbaute Gebiet der andalusischen Mittelmeerküste. Halbwüsten und vulkanische Berge charakterisieren die Naturlandschaft. Mit nur 180 mm Jahresniederschlag ist die Halbwüste bei Tabernas die Trockenste  in Europa; da es zudem in engen Kontakt mit dem Meer steht, konnten sich hier einzigartige Landschaften und Lebensräume ausbilden - der Wanderer findet hier vor allem im zeitigen Frühjahr ein wahres Blüten-Paradies vor; im Herbst locken die zahlreichen Strände mit warmem Wasser.
Die Sierra del Cabo de Gata ist ein nur knapp 500 m hohe Gebirgszug und besteht vorwiegend aus dunklem Vulkangestein, er durchzieht das Cabo de Gata von Südwesten nach Nordosten und nimmt den größten Teil des Naturparks ein. Sein höchster Gipfel ist der zwischen San José und Los Escullos gelegene, 493 Meter hohe Fraile. Die Sierra ist aufgrund der Trockenheit nur spärlich bewachsen. Zum Meer hin fällt die Sierra mit einer Steilküste ab; vorgelagerte Klippen runden das wilde Landschaftsbild ab. Immer wieder sind kleine Buchten in die Küste eingeschoben. Der Westen des Naturparks gehört dagegen geologisch zur Bucht von Almería. Hier konnten sich am Fuß des Gebirges auf undurchlässigen Sedimentschichten Salinen ausbilden. Normalerweise sind sie durch Dünen vom Meer getrennt, aber bei starken Stürmen dringt frisches Meerwasser ein, daß danach unter der heißen Sonne schnell verdunstet. Die Salinen dienen nicht nur der Salzgewinnung, sondern bieten auch vielen Vogelarten einen Lebensraum. Unter anderem Flamingos, Seeschwalben und verschiedene Möwenarten kann man hier finden. Die Salinen sind - in unmittelbarer Nachbarschaft der Halbwüsten - die wichtigsten Feuchtgebiete der Provinz Almería.

BR 5 - Reportage zur Reise April 2012

Unter der Sonne Andalusiens - Eine Frühjahrs-Skitour auf den Mulhacen
Er ist der höchste Berg der iberischen Halbinsel und in seinem Namen schwingt der vorletzte Sultan der Mauren in Granada mit: 3480 Meter ist der Mulhacén in der Sierra Nevada hoch. Er liegt mittendrin in diesem südspanischen Gebirge, das direkt aus dem Mittelmeer aufsteigt.
Trotz der Lage im Süden, über den weißen Dörfern und Badestränden Andalusiens ist die Sierra Nevada, wie der Name schon sagt, bis weit ins Frühjahr hinein schneebedeckt. Und weil sich das Gebirge mit weiten, sanften Hängen hinstreckt, sind Ski sehr geeignet zur Fortbewegung über große Strecken.
Auch hinauf auf den höchsten Berg, den Mulhacén. Dazu lohnt es sich, die Geschichte zu kennen: Mulej Hasan war der Vater von Boabdil, dem letzten Maurenkönig und Sultan von Granada. Als er starb, bat er darum, auf dem höchsten Gipfel der Sierra Nevada begraben zu werden, damit kein Untreuer seinen Frieden und seine ewige Ruhe stören konnte. Mulej Hasan war von seiner Frau und seinem Sohn aus dem maurischen Märchenschloss der Alhambra vertrieben worden, weil er sich in die junge Christin Zoraya verliebt hatte. Ob er dann wirklich hier hoch geschafft wurde? „Die Legende sagt es so“, meint Jesus Espinosa, der Bergführer, „aber niemand weiß es.“
Gut 500 Jahre ist das her, geblieben ist der majestätische Berg und sein Name: Mulhacen, der für immer an den unglücklichen Maurenkönig erinnert. Von einer einfachen steinernen Hirtenhütte, wo die Gruppe bestehend aus ein paar Schweizer Bergsteigern mit dem Bergführer Jesus vom Tal aus versorgt wurde, steigen wir zuerst mit Ski auf dem Buckel über aufgelassene Terrassenfelder, eine Schlucht entlang. Über eine Schneeflanke gewinnen wir die erste Anhöhe – der Blick ist grenzenlos: Das Rif-Gebirge über dem dunstigen Mittelmeer bleibt jetzt stundenlang im Blick beim langen Marsch über die weitläufige Südflanke des Mulhacen.
Trockene Erde, gleißende Schneefelder und schwarzbraune Felstrümmer beherrschen die Szenerie. „Schon als Kinder hatten wir immer den Wunsch auf den Mulhacen zu steigen“, erzählt Jesus, der aus diesem Tal, dem Tal von Trevelez stammt. Und der Tag fürs erste Mal ist stets die Wallfahrt der Maria vom Schnee am 5.August. 2000 Höhenmeter legen die Gläubigen mit ihrer Marienstatue zurück. „Mit neun wollten mich meine Eltern nicht gehen lassen, weil ich zu jung sei! Aber mein Großvater, der frömmste im Dorf, sagte, 84 war er damals: ‚Ich nehm‘ ihn mit‘. Und er holte eine Eselin und immer wenn ich erschöpft war, packte ich den Schwanz und ließ mich ziehen. Aber draufsitzen ließ er mich nicht und sagte, dass ich schon selbst gehen muss.“
Afrika in Reichweite. Der Kontinent, von wo einst die maurischen Eroberer Spaniens kamen, die hier in Granada fast 800 Jahre blieben. Die Stadt liegt tief unter uns, wie die ganze Weite Andalusiens mit ihren vielen Gebirgen. Sieben Stunden hat unser Aufstieg gedauert, im Nachmittagslicht geht es über den Westrücken und das nächste Tal zu einer Hütte hinunter. Den ganzen Tag über haben wir keine Menschenseele gesehen – im Winter steigen nur wenige auf den Mulhacen – den Gipfel zwischen dem Kontinent und dem Meer.
Text: Dr. Georg Bayerle, Bayerischer Rundfunk, 28.04.2012

Arrangement 9 Tage l Preise

Eingeschlossene Leistungen

  • 1x Übernachtung / Frühstück im 4*-Stadthotel in Granada
  • 4x Übernachtung / Frühstück / Abendessen in familiengeführten 2-3*-Landhotels
  • 2x Übernachtung / Frühstück / Abendessen im schlichten Berghotel
  • 1x Übernachtung / Frühstück / Abendessen in CAE-Berghütte
  • täglicher Tourentee
  • Jeep-Transfers gemäß Programm
  • Gepäcktransport
  • Führungshonorar spanischer Bergführer
  • Organisation des alpinen Programms
  • Eintrittskarten für die Alhambra
  • Reisesicherungsschein
     

Termin 2017
individuell l Juni - Oktober
 

Reisepreis 2017

  • Preis pro Person bei 2 Teilnehmern: ab 1.390,-€
     

Verlängerungsoption

  • möglich, z.B. am Cabo de Gata, Costa del Sol, Alpujarras
    gerne unterbreiten wir Ihnen ein individuelles Angebot
     

Nebenkosten  l  nicht inkludierte Leistungen

  • Getränke (außer Tourentee) sowie alle nicht erwähnten Mahlzeiten
  • Tourenproviant (kann vor Ort gekauft werden)
  • persönliche Trinkgelder
  • Reise-Versicherungspakete
  • individuelle Anreise nach Malaga  l  individuelle Abreise ab Almería bzw. Malaga
Reiseverlauf

Voraussichtliches Tagesprogramm

Tag 1  l  Individuelle Anreise nach Granada
Individuelle Anreise nach Granada und Hotelbezug für 1 Nacht. Spaziergang durch das malerische Altstadtviertel des Albayzín, wo mit seinen verwinkelten Gassen und unverhofften Einblicken in zauberhafte Innenhöfe das maurische Erbe der Stadt noch ebenso gegenwärtig ist wie in den großen Monumenten.
 

Tag 2  l  Granada und die Alhambra
Granada: Besichtigung der Alhambra mit den Königshöfen, des Generalife, in dem die prachtvollen Gartenanlagen der Sommerresidenz der Sultane zu sehen sind, und des Palastes Karls V. Bummel durch die Altstadt vorbei an der Kathedrale, Capilla Real, der ehemaligen Karawanserei, dem Seidenmarkt…
Anschließend Begrüßung durch Ihren Wander-Reiseleiter und Transfer in die Sierra Nevada zur Universitätsherberge. Quartierbezug für 2 Nächte im Berghotel. Akklimatisierung und Erkundungsspaziergang zur „Maria de la Nieve“ – der hlg. Schneejungfrau.
 

Tag 3  l  Los geht´s – nahe den Sternen
Akklimatisierungswanderung in der Sierra Nevada - Wanderung Weg der Sterne oder Aufstieg nach Trevenque.
Gehzeit: ca. 4 ½ Std.
►Beobachtungen am nächtlichen Sternenhimmel unter fachkundiger Anleitung mit professionellen Teleskopen. In den Sommermonaten besuchen Sie das Observatorium auf 2.600 Hm.
Rückkehr zum Berghotel und gemeinsames Abendessen.
 

Tag 4  l  Die Gipfel der Sierra Nevada
Leichter Aufstieg auf den Pico del Veleta (3.392 m), Überschreitung des Gebirgs-Hauptkammes und weiter über die Lagunen „Aguas Verdes“ und „Río Seco“ bis zur Poqueirahütte.
Quartierbezug für 1 Nacht und Abendessen in der Berghütte.
Gehzeit: ca. 6-7 Std.
 

Tag 5  l  Königsetappe: Mulhacén
Heute ist der Tag des Sierra Nevada Hauptgipfels: Von der Poqueira-Hütte einfacher Aufstieg auf den Mulhacén (3.482 m), der höchste Berg der iberischen Halbinsel. Der Gipfel trägt den Namen des Maurenkönigs Muley Hassen, der für die Liebe sein Königreich aufgab und an die Katholischen Könige übergab.
Über die vielfarbig schillernde Gegen der „Sieben Lagunen“ führt der Abstieg auf der Südflanke der Sierra Nevada, der Alpujarras, hinab nach Trevelez, dem höchstgelegenen Dorf Spaniens und bekannt für seinen luftgetrockneten Schinken.
Hotelbezug für 1 Nacht in Trevelez.
Gehzeit: ca. 6-7 Std.
 

Tag 6  l  Durch die Alpujarras
Die fruchtbaren Täler auf der Südseite der Sierra Nevada bilden die Region Alpujarra. Die komplexen Bewässerungssysteme und terrassierten Hänge stammen meist noch aus der Zeit des maurischen Andalusien. Die unzugängliche Region war noch lange nach der Eroberung Granadas durch die Christen das letzte Rückzugsgebiet der Mauren.
Die Wanderung führt von Trevelez über die Dörfer mit ihrer charakteristischen Architektur Juviles, Timar, Lobras, Cádiar, Mecina Bombarón und Yegen. Einsame Gehöfte und Igelginsterwiesen, teils Kiefern- und Steineichenwälder begleiten uns. Jeep-Transfer zu unserem Übernachtungsort.
Hotelbezug für 1 Nacht in Laujar de Andarax.
Gehzeit: ca. 7 Std.
 

Tag 7  l  Die östlichen Alpujarrras bei Almería
Rund-Wanderung mit spektakulären Abschnitten an einem alten Wasserkanal. Duftende Kieferwälder,  Galeriewälder am Fluss und ein zum Wanderweg umfunktionierter historischer Wasserkanal prägen den Charakter dieser Wanderung. Jeep-Transfer zu unserem Übernachtungsort an der Vulkanküste der Provinz Almería. Hotelbezug für 2 Nächte in Isleta del Moro, einem kleinen stillen Fischerort.
Gehzeit: ca. 3 Std.
 

Tag 8  l  Naturpark Cabo de Gata
Faszinierende Küstenwanderung im Naturpark Cabo de Gata-Nijar. Trocken und karg im Hinterland, doch zum 26.000 ha großen Gebiet vulkanischen Ursprungs gehören auch steile Klippen, unberührte Buchten mit kleinen, verborgenen Sandstränden sowie Feuchtgebiete und Salinen.
Wanderung entlang der Strände und Buchten von Cabo de Gata - der Vulkanküste mit ihren Steilhängen, Felsriffen und Fischerorten und einer einzigartigen, z.T. endemischen Pflanzenwelt. Vogelbeobachtung in den Salinen.
Gehzeit: ca. 5 Std.
 

Tag 9  l  Abschied und individuelle Rückreise
Abschied und Ende der Trekkingreise. Transfer zum Flughafen Almería oder Málaga, individuelle Rückreise bzw. Verlängerungsaufenthalt.
 

Ihre Bergführer

Qualität und Sicherheit am Berg

Mit unseren profesionellen Berg- und Wanderführern sind Sie sicher unterwegs!

Ihr geprüfter spanischer Wanderleiter führt Sie ortskundig zu den einsamen Preziosen der Sierra Nevada und ihren traumhaften, unberührten Landschaften. Er garantiert höchste Sicherheit in den abgelegenen einsamen Hochgebirgsregionen der Sierra Nevada. Die Tour wird spanisch-/englischsprachig geführt.
 

Detailinformationen

Voraussetzungen l Charakter der Tour l Anforderungsprofil

▲-▲▲ Gute Bergwander-Erfahrung.

Charakter der Tour
Bis zu 6-stündige Wanderungen auf Pfaden, die selten markiert sind, nur wenig benutzt werden und besonders ab ca. 3.000hm durch wegloses Gelände führen: Schieferblockgestein, Schnee & Eis sind möglich. Es sind technisch leichte Auf- und Abstiege bis zu 700 m pro Tag zu bewältigen. Die einzelnen Etappen erfordern eine durchschnittliche Kondition und Ausdauer.

Teamgeist
für diese Reise wird eine gute Portion Teamfähigkeit, Toleranz und Anpassungsfähigkeit erwartet.
 

Bergführer  l  Wanderleiter
Die Durchquerung wird ortskundig geführt von einem einheimischen geprüften Wanderleiter und Bergführer (Sicherheits-Management) in spanischer/englischer Sprache.
 

Klima in Andalusien
Das Klima in Andalusien ist das mildeste in ganz Europa. Von Juni bis September herrscht hochsommerlches Wetter, März bis Juni und September bis November sind mild und gemäßigt, Ideal für Kulturreisen oder Wanderurlaub.

Andalusien liegt am südlichen Ende Spaniens und teilt sich in zwei Küstenabschnitte. Die Costa del Sol am Mittelmeer ist beliebter und gut ausgebauter touristischer Anlaufpunkt für Sonnenhungrige aus der ganzen Welt. Im Westen, an der Costa del Luz, spürt man schon den atlantischen Wind und die Nähe zu Marokko - Surfer und Strandbesucher, die es natürlicher und rauher haben wollen, sind hier richtig. Im November ist es mit nur noch 19 Grad Wassertemperatur bereits etwas frisch, für Wanderer ist der Oktober einer der schönsten Monate.

Das Klimajahr im Überblick: Im Frühling, wenn in Andalusien farbenfroh die Blumen blühen und die Natur auch sonst noch in sattem Grün erstrahlt, erreichen die durchschnittlichen Tagestemperaturen bereits warme 21 Grad. Inselkenner empfehlen den April, an dem das Thermometer kaum mehr unter 20 Grad fällt, und die typischen Zitrus- und Mandelbäume blühen. Der Sommer kann richtig heiß werden, vor allem im Landesinneren sind tagsüber Spitzen bis nahe an die 40 Grad möglich. Im Durchschnitt liegen die Höchsttemperaturen zwischen 27 bis 30 Grad, bestes Badewetter also. Hier ist es natürlich auch dementsprechend voll. Im Herbst regnet es häufiger, aber es ist mit um die 20 Grad selbst im November und Anfang Dezember immer noch angenehm warm, perfekt, um mediterranes Leben zu genießen. Ab Ende Oktober dann leert sich Andalusien, was manch einer nutzt, um sich in Ruhe die Sehenswürdigkeiten anzuschauen.

Im Hochgebirge über 3.000hm ist ganzjährig mit Schnee und Frost zu rechnen. Durch die Nähe zur Costa del Sol ist die Temperaturabnahme in der Höhe jedoch nicht mit der in den Alpen vergleichbar. In den Alpujarras herrschen dank der Nähe zur Küste sommers wie winters sehr angenehme Temperaturen. Geht man von einer Höhe von 1300 m aus, beträgt die Tagesdurchschnittstemperatur im Dezember ca. 15°C, nachts hingegen wirkt sich die Höhenlage aus und das Thermometer fällt meist auf ca. 0°C. Im Mai liegen die Temperaturen bei 23°C.
 

Anreise  l  Treffpunkt
Individuelle Anreise. Treffpunkt gegen 14.00 Uhr am Flughafen in Málaga. Flüge können über Abanico Individuelles Reisen gebucht werden. Bitte vermerken Sie Ihre Wünsche entsprechend auf der Anmeldung.
 

Durchführung
Das vorliegende Tourenprogramm wurde von unserem Tourenleiter auf Grund seiner langjährigen Gebietskenntnis und Erfahrung entwickelt. Die Durchführung hängt allerdings von den allgemeinen Verhältnissen, insbesondere auch vom Wetter ab. Diese Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Die Tourenleiter entscheiden letztlich über die den entsprechenden Verhältnissen optimal angepassten Routenwahl. Wir behalten uns ausdrücklich die Stornierung der Reise bei Nichterreichen der Mindest-Teilnehmerzahl bis 4 Wochen vor Reisetermin vor.
 

Versicherung
In unseren Reisepreisen sind keine Reise-Versicherungspakete enthalten.Wir empfehlen allen Kursteilnehmern den Abschluss einer Reiserücktritt-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Bergungskosten-Versicherung. DAV-Mitglieder sind gegen Bergungskosten bis zu 1.000,00 EUR versichert. Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.
Hier finden Sie weitere Detail-Informationen

 

Ausrüstungsliste

  • stabiler Berg- bzw. Trekkingstiefel
  • Trekkingstöcke (empfehlenswert)
  • Tagesrucksack ca. 15 l, stabile Reisegepäcktasche
  • Stirnlampe
  • Sturmjacke / Sturmhose (wasser- und winddicht)
  • funktionale Wanderbekleidung
  • Softshelljacke/Weste (atmungsaktiv mit guter Wärmeleistung)
  • Fleecejacke
  • Mütze, Sonnenkappe
  • leichte Handschuhe
  • Sonnenbrille
  • Wetterfeste Sonnencreme / Sonnenstift
  • Thermos-Trinkflasche, Taschenmesser
  • Kleine Rucksackapotheke, Tape + Blasenpflaster, Rettungsfolie
  • gültige Reisedokumente (Personalausweis), DAV/SAC-Ausweis, Versichertenkarte, Geld (Euro)

© Texte: Abanico Individuell Reisen
© Fotos: Archiv Abanico Individuell Reisen    

Reiseroute

Termin
frei wählbar
Juni - Oktober

Reisepreis
Preis p.P. ab 1.390,-€

Anforderungsprofil
▲-▲▲

Teilnehmer
ab 2 Teilnehmer

 

Ihre Ansprechpartnerin
Monica Baur-Martinez
Tel. +49-711-83 33 40
info@abanico-reisen.de

Gerne können Sie sich per Fax oder Post anmelden. Einfach diese PDF herunterladen.