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Der französische Jakobsweg nach Santiago de Compostela

Der klassische Jakobsweg von Roncesvalles bis nach Santiago de Compostela in fünf Teilabschnitten

Die beliebteste Strecke nach Santiago de Compostela ist der klassische Jakobsweg, der sogenannte französische Jakobsweg. Er beginnt in den Pyrenäen und besitzt je nach ihrem Ausgangspunkt zwei Varianten: über Roncesvalles (Navarra) oder über Somport (Aragon). Beide Wege treffen in Puente la Reina zusammen und durchqueren dann die Gebiete von La Rioja und Kastilien-León in Richtung Galizien. Der Weg endet nach fast 800 km in Santiago de Comostela, der Hauptstadt Galiziens.

Unsere Tour umfasst 5 Teilabschnitte, die von 8-10 Tagen dauern.

Die Jakobsmuschel wurde zu einem Symbol des Jakobswegs, weil sie in früheren Zeiten als typisches Fundstück von den Küsten Galiziens von den Pilgern als Beweis für die Beendigung der Pilgerfahrt mit in ihre Heimat genommen wurde.

Gut essen und übernachten - ohne Gepäck leicht wandern

Direkt an den Wanderwegen befinden sich unsere ausgewählten Unterkünfte. Versorgt werden Sie in den Restaurants der Hotels bzw. der Herbergen, die Sie mit einheimischen Speisen verwöhnen. Ein Hol- und Bringservice sowie ein Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft steht Ihnen zur Verfügung, ebenso wie eine deutschsprachige Tourenassistenz. So können Sie leicht und auf eigene Faust unbeschwert Wandern.

Arrangement l Preise

Eingeschlossene Leistungen

  • Übernachtungen mit Frühstück im Doppelzimmer in Landhotels, historischen Hotels und Pousadas (Gaststätten)
  • Gepäcktransport eines Gepäckstücks von Unterkunft zu Unterkunft (1 Gepäckstück pro Person / max. 20 kg)
  • vielfältiges Informationsmaterial
  • Reisesicherungsschein

Termine  l  Preise 2016
ganzjährig
beste Reisezeit: März - Oktober
buchbar ab 1 Person

  • 1. Teilabschnitt: Roncesvalles - Logroño p.P im DZ                        €    540,00  
  • 2. Teilabschnitt: Logroño - Burgos p.P im DZ                                €    430,00 
  • 3. Teilabschnitt: Burgos - León p.P im DZ                                     €    605,00 
  • 4. Teilabschnitt: León - O'Cebreiro p.P im DZ                                 €    525,00 
  • 5. Teilabschnitt: O'Cebreiro - Santiago de Compostela p.P im DZ     €    550,00  
  • Einzelzimmerzuschlag    ab € 190,00
  • Halbpensionzuschlag     ab € 120,00
  • Lunchpaketzuschlag      ab €   80,00

Reisepreis für EInzelreisende
inkl. Einzelzimmerzuschlag - Preis auf Anfrage
 

Nebenkosten l nicht inkludierte Leistungen

  • Wanderführer - kann auf Wunsch angeboten werden
  • Getränke sowie alle nicht erwähnten Mahlzeiten
  • persönliche Trinkgelder
  • Reise-Versicherungspakete
  • individuelle An- und Abreise - gerne bieten wir Ihnen Flüge und Flughafentransfers an
Reiseverlauf

Voraussichtliches Tagesprogramm
 

1. Teilabschnitt: Roncesvalles - Logroño
8 Tage / 7 Nächte


Tag 1  l  Anreise

Roncesvalles
Individuelle Ankunft in Roncesvalles. Möglichkeit des Besuchs des Augustiner Klosters, einem ehemaligen Krankenhaus aus dem 12. Jahrhundert. In der Nähe von Roncesvalles fand nach einer Schlacht von Karl dem Großen Roland seinen Tod. an dieses historische Ereignis erinnert eine Tafel in Roncesvalles.
Übernachtung in Roncesvalles.

Tag 2
Roncesvalles - Akerreta
(28km, 500 Hm)
Sie starten von diesem mystischen Punkt des Jakobsweges und steigen ab bis Burguete und Espinal. Danach wandern Sie weiter und machen Halt in Mezkiriz. Von dort aus führt Sie ein kontinuierlicher Abstieg an einigen schönen navarrischen Orten vorbei bis zum Fluss Arga. Sein Flusslauf begleitet Sie bis zu Ihrer Ankunft in Akerreta.
Übernachtung in Akerreta.

Tag 3
Akerreta - Pamplona
(18km, 300 Hm)
Sie laufen südwestlich auf kleinen Pfaden am Arga-Fluss entlang und erreichen Pamplona, die bereits von dem römischen Feldherrn Pompeyo, dem großen 75-74 v.Chr, mit dem Namen Pompaelo gegründet wurde. Heute bekannt für ihr Stadtfest, das Sanfermines-Fest, aber natürlich auch für ihre Kathedrale und die charmante Altstadt mit den vielen Bars und ihren Pintxos, den baskischen Tapas.
Übernachtung in Pamplona.

Tag 4
Pamplona - Puente la Reina (19 km, 500 Hm)

Nach Überqueren des Perdón-Passes mit seinem bekannten Pilger-Monument und fantastischen Blicken in das weite Land, geht es an Wiesen und Getreidefeldern vorbei, die dann durch Weinberge abgelöst werden. Sie erreichen Puente la Reina, den Ort, wo der französische und aragonesische Jakobsweg zusammen laufen. Eine alte Brücke führt Sie direkt in den Ort.
Übernachtung in Puente la Reina.

Tag 5
Puente la Reina - Estella (19 km, 450 Hm)
Durch grüne Landschaften geht es zum historisch interessanten Ort Estella, eines der ältesten Orte des Jakobsweges aus dem 11. Jahrhundert mit der  Kirche San Pedro de la Rúa aus dem 12. Jahrhundert.
Übernachtung in Estella.

Tag 6
Etappe Estella - Los Arcos (21 km, 350 Hm)
Von Estella laufen Sie am Kloster Irache vorbei, dem ehemaligen Benediktinerkloster, einem der ältesten Klöster Spaniens und ehemalige Pilgerherberge. Die Landschaft ändert immer mehr ihr Gesicht. Sie laufen durch trockene, felsige und immer baumlosere Gebiete und erreichen den reizvollen Ort Los Arcos.
Übernachtung in Los Arcos.

Tag 7
Los Arcos - Logroño (27 km, 350 Hm)

Leichtes Hügelland, das im Süden und Westen von felsigen Bergketten umgeben ist, begleitet Sie auf dieser Etappe nach Logroño. Über Viana erreichen Sie Logroño, die Hauptstadt des La Rioja Weingebiets. In dieser Stadt, die schon von den Kelten bewohnt wurde, dreht sich alles um den Wein. zu empfehlen ist ein Besuch einer Weinkellerei.
Übernachtung in Logroño.

Tag 8
Ende des 1. Teilabschnitts
oder Verlängerung möglich

2. Teilabschnitt: Logroño - Burgos
7 Tage / 6 Nächte


Tag 1  l  Anreise
Logroño
Ankunft in Logroño, Hauptstadt des La Rioja Weinanbaugebiets. Warum beginnen Sie Ihre Reise nicht mit einem Besuch in einer der vielen Weinkellereien?
Übernachtung in Logroño.

Tag 2
Logroño - Najera (26 km, 400 Hm)
Durch langsam ansteigendes Hügelland, geprägt von Wein- und Weizenanbau erreichen Sie den malerischen Ort Navarrete, überschreiten einen kleine Pass und sehen Nájera mit seinen roten Sandsteinfelsen vor sich liegen. Die Altstadt von Nájera ist eine der schönsten auf dem ganzen Jakobsweg.
Übernachtung in Nájera.


Tag 3

Nájera - Santo Domingo de la Calzada (21 km, 400 Hm)
Sie laufen durch die rötlichen hügeligen Landschaften des La Riojas. Langsam und gemächlich steigt der Weg an und Sie erreichen Santo Domingo de la Calzada. Auch dieser Ort verdankt seine Gründung dem Jakobsweg. Lohnenswert ist der Besuch der Kathedrale, die für das „Hühnerwunder“ berühmt geworden ist.
Übernachtung in Santo Domingo de la Calzada.

Tag 4
Santo Domingo de la Calzada - Belorado (22 km, 450 Hm)
Sie verlassen das Weinanbaugebiet und laufen durch endlos erscheinende hügelige Weizenfelderlandschaften. Südlich sehen Sie die mächtigen, fast 2300m hohen Berge der Sierra de la Demanda. Kurz vor Belorado überqueren Sie die Grenze zu Kastillien und erreichen die Provinz Burgos.
Übernachtung in Belorado

Tag 5
Belorado - Atapuerca (29 km, 500 Hm)
Auf Ihrem Weg werden Sie von Steineichen, stacheligem Dornginster, Rosmarin, Lavendel, Thymian und Salbei begleitet. Sie laufen durch ein wichtiges und historisches Gebiet, das das mediterane Ebrotal mit dem Flussgebiet des atlantischen Duero verbindet. Nicht nur von Menschen wurde das Gebiet benutzt, auch Fauna und Flora haben sich hier verbreitet. Fruchtbarer Boden und eine Fülle an Ressourcen führten zu einem erheblichen Artenreichtum und einer ständigen menschlichen Besiedelung seit über 800.000 Jahren. Es handelt sich hier um ein Kalksteingebirge mit vielen Höhlen, die auf Grund seiner außergewöhnlichen archäologischen und paläontologischen Funde zum Naturschutzgebiet, zum schützenswerten Kulturgut und zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde.
Übernachtung in Atapuerca.

Tag 6
Atapuerca - Burgos (17 km, 200 Hm)

Sie laufen durch baumloses Hügelland auf der Hochebene bis nach Burgos, das auf 900 m Meereshöhe liegt. Sehenswert ist der historische Stadtkern und die Kathedrale der Provinzhauptstadt.
Übernachtung in Burgos

Tag 7
Ende des 2. Teilabschnitts
oder Verlängerung möglich

3. Teilabschnitt: Burgos - León
10 Nächte / 11 Tage


Tag 1  l  Anreise 
Burgos
Anreise in Eigenregie. Sehenswert ist der historische Stadtkern und die Kathedrale der Provinzhauptstadt.
Übernachtung in Burgos. 


Tag 2
Burgos - Hornillos (19 km, 250 Hm)

Beginn der Durchquerung der Meseta, der kastilischen Hochebene. Sie laufen durch abwechslungsreiches Hügelland mit den „páramos“, den hier typischen Erosionshügeln.
Sie kommen an den Orten Villabilla de Burgos, Tardajos und Rabé de las Calzadas vorbei.
Übernachtung in Hornillos.

Tag 3
Hornillos - Castrojeriz (19 km, 250 Hm)

Am heutigen Tag wandern Sie an Weizenfelden entlang bis nach Hontanas. Sie kommen auf dem Weg bis zum schönen Ort Castrojeriz auch am Kloster San Antón vorbei.
Die Schlossruine aus dem 14./15. Jahrhundert der ehemaligen Festungsstadt Castrojeriz erhebt sich auf einem der páramos mächtig über der Ebene.
Übernachtung in Castrojeriz.

Tag 4
Castrojeriz - Frómista (25 km, 200 Hm)
Sie laufen weiter durch die bekannte Hochebene, die langsam zum Pisuerga-Fluss abfällt. Sie überqueren eine der schönsten Brücken des Weges und wandern am Kanal von Kastilien entlang nach Frómista. Besuch der romanischen Kirche von San Martin ein Schmuckstück des Jakobsweges.
Übernachtung in Frómista.

Tag 5
Frómista - Carrión de los Condes (19 km, flach)
Sie laufen an endlos erscheinenden Weizenfeldern entlang, bekannt als die spanische Kornkammer, durch einsame, fast baumlos Landschaften bis nach Carrion de los Condes, einer ehemaligen Grafenstadt. Das Geschlecht der Grafen Beni-Gómez und seine Ehefrau Teresa errichteten hier 1077 das Kloster San Zoilo, ließen eine Brücke und eine Pilgerherberge bauen.
Übernachtung in Carrión.

Tag 6
Carrión de los Condes - Calzadilla de la Cueza (16 km, flach)

Weiter geht es durch Weizenfelder auf einer endlos erscheinenden Gerade entlang, bis plötzlich das 52 Einwohner zählende Dorf Calzadilla de la Cueza wie eine Fata Morgana vor Ihnen auftaucht.
Übernachtung in Calzadilla de la Cueza.

Tag 7
Calzadilla de la Cueza - Sahagún (22 km, flach)
Sie laufen durch die bekannten Landschaften der Hochebene nach Sahagún, einer der schönsten und wichtigsten Städte auf dem Jakobsweg. Lohnenswerter Besuch ist die Kirche von San Lorenzo mit ihrem breiten Backstein-Turm und die Ruinen der riesigen Herbergsanlagen aus dem Mittelalter.
Übernachtung in Sahagún.

Tag 8
Sahagún - El Burgo Ranero (18 km, flach)
Sie laufen weiter durch die Meseta Richtung Westen nach „El Burgo Ranero“, ebenso ein Ort, der seine Gründung der Existenz des Jakobsweges verdankt.
Übernachtung in El Burgo Ranero.

Tag 9
El Burgo Ranero - Mansilla de las Mulas (19 km, flach)
Letzter Teil der Durchquerung der Meseta. Die bekannten Landschftsbilder, Weizenfelder und baumlose Ebene, begleiten Sie auch bei dieser Etappe. Um so überraschender die sich auf dem Weg befindenden Orte. Sie erreichen Mansilla de las Mulas. Sehenswert das Monument für die Jakobspilger.
Übernachtung in Mansilla de las Mulas.

Tag 10
Mansilla de las Mulas - León (18 km, leichter Anstieg)
Sie reichen León nach dem Durchqueren des letzten Stückes der Meseta. León wird die charmante, an mediterane Städte erinnernde, Stadt des Nordens genannt. Sicherlich ist die ehemalige Königsstadt eine der schönsten Städte Spaniens. Sehenswert die weiße Kathedrale und der Platz von San Isodoro und dessen Palast.
Übernachtung in León.

Tag 11
Ende des 3. Teilabschnitts oder Verlängerung möglich

4. Teilabschnitt: Leon - O'Cebreiro
9 Tage / 8 Nächte


Tag 1  l  Anreise
León

Individuelle Anreise nach León. León gilt als ehemalige Königsstadt, als eine der schönsten Städte Spaniens. Sehenswert die weiße Kathedrale und der Platz von San Isodoro und dessen Palast.
Übernachtung in León.

Tag 2
León - Villadangos (22km, flach)

Landschaften der spanischen Hochebene begleiten Sie. Sie laufen durch Orte, die Dank des Jakobwegs gegründet wurden. Sie erreichen Villadangos. Hier befand sich ein ehemaliges Pilgerkrankenhaus.
Übernachtung in Villadangos.

Tag 3
Villadangos - Astorga (26 km, 200 Hm)

Sie laufen durch heideartige Landschaften, an kleinen Dörfern vorbei bis nach Hospital und Puente de Órbigo, einem neuralgischen Punkt des Jakobsweges mit seiner historischen Brücke. allmählich verlassen Sie die Meseta und kleine Wälder verändern die Landschaft. Sie erreichen Astorga, die Bischoffstadt, die wie León fast ein mediterranes Ambiente hat. Sehenswert ist die Kathedrale und der von antonio Gaudí gebaute Bischoffspalast.
Übernachtung in Astorga.

Tag 4
Astorga - Rabanal del Camino (20 km, 350 Hm)
Von Astorga (900m) aus laufen Sie allmählich in die „Montes de León“, ein etwas über 2.000m hohes Gebirge. Sie erreichen Rabanal del Camino, auf 1200m, ein alter keltischer Ort, in dem die Zeit stehen geblieben scheint.
Übernachtung in Rabanal del Camino.

Tag 5
Rabanal del Camino - Molinaseca (24 km)
Sie lassen Rabanal hinter sich zurück, um einen der längsten Aufstiege und gleichzeitig einen der schönsten Abschnitte des Weges zu bewältigen.
Nach eigentümlicher Heidelandschaft und halb verlassen erscheinenden Dörfern erreichen Sie einen der höchsten Punkte des Jakobsweges (ca. 1.500m). Am „Cruz de Ferro“, dem Eisenkreuz, können Sie es den übrigen Pilgern gleich tun und einen Stein aus Ihrer Heimat ablegen. Beim langen aber landschaftlich beeindruckenden Abstieg kommen Sie an dem schönen Ort El Acebo vorbei, bevor Sie in Molinaseca ankommen - ebenfalls ein Ort, der mediterranes Flair aufweist.
Übernachtung in Molinaseca.

Tag 6
Molinaseca - Villafranca del Bierzo (32 km)
Inzwischen befinden Sie sich im Herzen von Bierzo und kommen bereits nach einer kurzen Etappe in Ponferrada an. Sehenswert die ehemalige Burg des Templerordens aus dem 12. Jahrhundert. Von Ponferrada aus laufen Sie durch Weinberge und an Paprikafeldern vorbei. Sie erreichen Villafranca del Bierzo, das auch das kleine Santiago de Compostela genannt wird, da hier im Mittelalter kranke und alte Pilger bereits ihren Ablass erhalten konnten.
Übernachtung in Villafranca del Bierzo.

Tag 7
Villafranca del Bierzo - Vega de Valcarce (21 km)
Eine der härtesten Etappen des gesamten Jakobsweges liegt vor Ihnen. Durch eine satte grüne und im Frühjahr vom Ginster gelbe Landschaft nach Villafranca del Bierzo. Sehenswert die alte Stadtmauer und der Turm der Burg von Sarracín.
Übernachtung in Vega de Valcarce

Tag 8
Vega de Valcarce - O Cebreiro (15 km)
Ihr heutiger Zielort ist 0’Cebreiro, Grenzdorf zwischen Kastilien-León und Galizien, das auf 1.300 m Höhe direkt auf dem Pass liegt. Atemberaubende Landschaften erwarten Sie. ein Gebiet, in dem bis heute noch Wölfe leben. Das erste galizische Dorf begrüßt Sie mit den typischen „pallozas“, den mit Strohdächern gedeckten Steinhäusern.
Übernachtung in O’Cebreiro.

Tag 9
Ende des 4. Teilabschnitts oder Verlängerung möglich

5. Teilabschnitt: O'Cebeiro - Santiago de Compostela
10 Tage / 9 Nächte


Tag 1  l  Anreise
O Cebreiro

Indivuduelle Anreise nach O'Cebreiro, dem ersten galizischen Dorf auf dem Jakobsweg. Typische Architektur und uriges Ambiente.
Übernachtung in O'Cebreiro.

Tag 2
O Cebreiro - Triacastela (21 km, Abstieg 700 Hm)
Sie laufen von O’Cebreiro auf einem Bergrücken (auf 1.200 - 1.400 m Höhe). Fantastische Ausblicke auf das Hügelland Galiziens. Auf guten Wegen steigen Sie langsam nach Triacastela ab. Die schwersten Pässe auf dem Weg nach Santiago sind überwunden
. Sie erreichen das 800 Seelendorf Triacastela mit seiner Dorfkirche, die dem Heiligen Jakob geweiht ist.
Übernachtung in Tracastela.

Tag 3
Triacastela - Sarria (18 km, 400 Hm)

Sie laufen von Triacastela in einem wunderschönen Tal, durch Wälder und Auen und an Bächen entlang. Sie erreichen die Kleinstadt Sarria, mit ihrem schönen Altstadtkern, der ehemaligen Klosterkirche St. Magdalena und der romanischen Kirche San Salvador.
Übernachtung in Sarria.

Tag 4
Sarria - Portomarín (22 km, 350 Hm)
Eine Etappe, die durch Natur Pur gekennzeichnet ist. Sie laufen durchgrüne, artenreiche Landschaften mit Auen, Buchenwäldern und kleinen Bächen, kommen durch zeitlose kleine Ortschaften, die nur auf ausgebauten Fußwegen erreichbar sind. Wie der berühmte Stein am Wegesrand verkündet, fehlen noch 100km bis nach Santiago de Compostela. Gemächlich ist der Abstieg ins Miño-Tal in den Ort Portomarín. Besuch der Wehrkirche und hier können Sie - so wird behauptet - die beste „Santiago“-Torte Galiziens probieren.
Übernachtung in Portomarín.

Tag 5
Portomarín - Palas de Rei (24 km, 500 Hm)
Sie verlassen das Miño-Tal und erreichen eine kleine Hochebene, die von einer  Heidelandschaft geprägt ist. Die Landschaft wird hügeliger und Sie kommen durch urige Dörfer nach Palas de Rei, einer fast 4000 Einwohner zählenden Kleinstadt. Sehenswert ist die romanische Kirche San Salvador aus dem 12. Jahrhundert.
Übernachtung in Palas de Rei.

Tag 6
Palas de Rei - Melide (16 km, 300 Hm)
Sie laufen durch kleine Täler, an Bächen und Flüssen entlang und kommen erneut durch die typischen kleinen Ortschaften mit wenigen Häusern. Die ersten Eukalyptuswälder zeigen sich, die als schnell wachsende Bäume bei den hohen Niederschlagsmengen in Galizien sehr beliebt sind. Sie erreichen Melide mit ihren zwei romanischen Kirchen: Santa Maria und San Pedro.
Übernachtung in Melide.

Tag 7
Melide - Arzúa (14 km, 300 Hm)

Durch typische galizische Landschaften gesäumt mit Eukalyptuswäldern erreichen Sie die Käsestadt Arzúa, da hier hervorragender Kuhmilch-Käse mit der geschützten Herkunftsbezeichnung Arzúa-Ulloa produziert wird. Am ersten Sonntag im März wird dort zu Ehren des Käses ein Fest gegeben.
Übernachtung in Arzúa.

Tag 8
Arzúa - Rúa (19 km, 300 Hm)
Durch landwirtschaftliches Gebiet und Eukaliptusbäume kommen Sie an der Kapelle Santa Irene vorbei, bevor Sie zum schönen Ort Rúa absteigen.
Übernachtung Rúa.

Tag 9
Rúa - Santiago de Compostela (21 km, 400 Hm)
Heute beginnen Sie die letzte Etappe über Pedrouzo und wandern bis nach Amenal. Von dort aus steigen Sie ab und wieder auf, bis Sie in Lavacolla ankommen. Der letzte Aufstieg liegt vor Ihnen: Sie erklimmen den Monte do Gozo, den Freudenberg. Von hier aus sehen Sie bereits Santiago de Compostela.  Nach der Ankunft in Santiago, Besuch der Kathedrale und der historischen Altstadt.
Übernachtung in Santiago de Compostela.

Tag 10
Ende des 5. Teilabschnitts oder Verlängerung möglich

Reisebausteine

Machen Sie Ihre Reise zu etwas Besonderem, wählen Sie Ihre individuellen Reisebausteine

private Stadtführungen:
in Logroño, Burgos, León und Santiago de Compostela

Sterne für Feinschmecker
Besuch landestypischer Restaurants
Besuch von landestypischen Weinkellereien

Paradores Rundreise: Das grüne Spanien
Verlängern Sie Ihren Aufenthalt und geniessen Sie eine kontrastreiche 8-tägige Paradores-Reise entlang der grünen Küste Kantabriens mit  bezaubernden Fischerorten, einsamen Sandstränden und einer Bergwelt, die zum Träumen anregt.

Mietwagenrundreise Portugal
Verlängern Sie Ihren Aufenthalt und entdecken Sie die faszinierenden Natur- und Kulturlandschaften der Algarve Portugals mit ihren malerischen, schroffen Steilküste und ihren tiefen historischen Wurzeln und Besonderheiten, die vom maurisch-andalusischen Erbe geprägt sind.

Detailinformationen

Anreise

Die Fluganreise erfolgt in Eigenregie. Gerne buchen wir Ihre Flüge mit renommierten Fluggesellschaften zum aktuellen Tagespreis.
Übernahme Ihres Mietwagens erfolgt am Zielflughafen. Wir arbeiten ausschließlich mit renommierten Mietwagen-Agenturen wie europcar, Avis, Hertz etc. die über ein eigenes Flughafenbüro für Schnellabwicklungen verfügen. Damit entfallen aufwändige Transferzeiten zu entfernt liegenden Billig-Mietwagen-Niederlassungen, ein funktionierender Kundenservice ist gewährleistet.

Versicherung

In unseren Reisepreisen sind keine Reise-Versicherungspakete enthalten. Wir empfehlen allen Kursteilnehmern den Abschluss einer Reiserücktritt-, Reiseunfall-, Reisekranken- Versicherung.
Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.

► Informationen erhalten Sie hier!

Klima

In Galizien herrscht feuchtes, vom Atlantik geprägtes Klima. Milde Winter mit starken Niederschlägen und nicht sehr heiße Sommer mit durchschnittlich 1.989,4 Sonnenstunden pro Jahr prägen diese Region Spaniens. Die Jahresdurchschnittstemperaturen schwanken von 14 Grad Celsius an der Küste bis 9 Grad Celsius im Binnenland. Der Nordwesten Galiziens zählt zu den regenreichsten Regionen Spaniens mit ca. 150 Regentagen im Jahr. Das Klima sowie die tief grüne gebirgige Landschaft erinnert an die Bretagne und an Irland.

Ausrüstung:
Einen Weg von mehreren Tagen zu Fuß durchzuführen, bedarf keiner ausserordentlichen Kondition, wohl aber einer gut überlegten Ausstattung.

Gut sitzendes, widerstandsfähiges, leichtes, wasserundurchlässiges Schuhwerk, in dem der Fuss gut atmen kann. Benutzen Sie bereits eingelaufenes Schuhwerk. Auch die Strümpfe sind wichtig, um Schürfungen und Blasen zu verhindern.

Was die Kleidung betrifft, kommt es auf die Jahreszeit an, wann Sie wandern.
Im Sommer: (Mai bis Juli) sind Sonnencreme und Kopfbedeckung unumgänglich. Für eventuelle Regenfälle sollten Sie auch einen Regenschutz dabei haben. Im Frühling und Herbst und Winter, den regenreichen Monaten, sind Regenschutz und warme Wäsche ein Muss.Empfehlenswert ist auch ein wasserundurchlässiger Tagesrucksack für den täglichen Proviant und Bedarf.

Eine kleine Reiseapotheke gegen Blasen, Verstauchungen, Verrenkungen, Zerrungen ist ebenfalls empfehlenswert.

© Fotos und Texte: spanischen Fremdenverkehrsamt, Turismo de Galicia, Xacobeo Galicia

Buchtipps

Reiseführer  Jakobsweg- Wandern

Der Weg ist das Ziel! Der sicher bekannteste aller europäischen Wege ist seit Jahrhunderten ein Lebenstraum vieler Menschen, egal ob gläubig oder nicht. Von den rauen Pyrenäen an der französisch-spanischen Grenze geht es durch fruchtbare Weinbaugebiete, weiter durch endlos erscheinende Ebenen und die Berglandschaft Galiciens bis ans Apostelgrab nach Santiago de Compostela und schließlich ans magische Kap Finisterre, dem Ende der Welt am Atlantik. Ob auf den beschwerlichen Etappen oder auf den mit leichten Füßen gelaufenen, der mehrfache Jakobspilger Dietmar Hoos ist Ihnen mit diesem Buch ein guter Begleiter - mit einer zuverlässigen Wegbebeschreibung, einer machbaren Einteilung der Tagesetappen, mit vielen Tipps, den klassischen Pilgerherbergen und anderen Quartieren, Verpflegungsmöglichkeiten, sehenswerten Königsstädten und kleinen nordspanischen Dörfern.

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Reiseroute

Termine:
ganzjährig

Beste Reisezeit
März bis Oktober

Preise 2016
buchbar ab 1 Person
pro Person im DZ ab € 430,00

unverbindliche Anfrage
info@abanico-reisen.de
Tel. +49-711-83 33 40
 

Gerne können Sie sich per Fax oder Post anmelden. Einfach diese PDF herunterladen.