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Der Weg der Kunst und der Natur: die Via Bregaglia von Maloja nach Chiavenna

6-tägige Kulturwanderung im Grenzland Bergell

  • Auf alten Passwegen und Schmugglerpfaden zwischen Maloja, Soglio und Chiavenna
  • zu Gast bei Bergbauern, Zuckerbäckern, in Crotti, bei Kräutersammlern und Salbenrührern
  • Geschichten und Legenden aus erster Hand: Historisches von Einheimischen erzählt
  • Landschaftliche Vielfalt: wild-rauh-herb bis südländisch mild-sanft-dolce, hochalpin bis mediterran
  • komfortabel Wohnen in bergeller Traditions-Gasthäusern
  • leichtes Wandern ohne Gepäck - Gepäcktransport inkludiert
  • dipl. Schweizer Berg- bzw. Wanderführer

 

Die “Via Bregaglia” ist ein herrlicher grenzüberschreitender Wanderweg kultureller Art durch das Bergell.

Die 7tägige Kultur-Wanderreise beginnt in Maloja und endet in Chiavenna. Von 1800 Höhenmetern geht es bis auf 300 hinunter: langsam sehen Sie, wie sich die Landschaft verändert, von alpin wird sie zu beinahe südländisch. Früher gingen die Schmuggler auf den Höhenwegen über die Grenze, heute ist der Weg über die Grenze bequemer. Unsere Tour wechselt zwischen 2 verschiedenen Wegen, die nicht nur mit den Naturschönheiten der Gegend vertraut machen, sondern auch mit der Kunst und der Geschichte.

Via Bregaglia - der Historischer Talweg

Historischer Weg, der durch Wälder und über Wiesen führt, vorbei an zahlreichen Geschichts- und Naturmonumenten. Der Turm Belvedere und die Gletschermühlen in Maloja, die Ruinen von San Gaudenzio in Casaccia, das Prätorium von Vicosoprano, das Museum Ciäsa Granda und der Palazzo Castelmur in Stampa/Coltura, der Kastanienlehrpfad in Castasegna bis zum Palazzo Vertemate in Piuro, schließlich Chiavenna.

Via Bregaglia - die Panoramaroute

Der Abschnitt von Casaccia nach Soglio auf mittlerer Höhe ist keineswegs anstrengend, da es nur geringe Höhenunterschiede zu überwinden gibt. Diese Wanderung erlaubt zahlreiche Blicke auf den Talboden und auf die umliegenden Berge: Pizzi Sciora, Pizzo Badile, Cengalo. Von Soglio kommt man nach Savogno und von dort hinunter nach Chiavenna.

Geschichte des Bergells - Vergangenheit und Gegenwart

Schon den alten Römern bekannt, die den Septimerpass und die Straße des Malögin für ihre Übergänge nutzten, wurde das Bergell zuerst der Präfektur Como unterstellt und nach 350 Raetia.
In den folgenden Jahrhunderten kam es unter die Herrschaft der Ostgoten, dann unter die der Langobarden. 960 schenkte Kaiser Otto I. es dem Churer Bischof, der somit auch die Straßen des Septimer und des Julier/Giulia kontrollierte.Im Jahr 1387 wurde von Tinizong nach Piuro über den Septimerpass eine gepflasterte Straße gebaut.
Gegen Mitte des 16. Jhs. schloss sich das Tal der Reformbewegung an. Als 1546 Italienisch zur offiziellen Amtssprache erklärt wurde, förderte dies auch die politische Unabhängigkeit. In der Zeit der "Torbidi Grigione" erlebte die Bevölkerung schwierige Momente, besonders als die spanischen Truppen 1621 zerstörend einfielen. Traditionelle Grundlagen der lokalen Wirtschaft waren die Esskastanie und der Transport, der jedoch mit der Eröffnung der Gotthardstraße an Wichtigkeit einbüßte.
Deshalb sah man sich um einen neuen Erwerbszweig um und entdeckte die Landwirtschaft. In den letzten 150 Jahren litt das Tal unter starker Auswanderung (1803 zählte man 2170 Einwohner, 1990 nur 1434) und die Landwirtschaft verlor immer mehr an Bedeutung. Die Nutzung des Wassers zur Stromerzeugung und der Tourismus schufen neue Arbeitsplätze und neue Verdienstmöglichkeiten

Flora und Fauna - Biologische Vielfalt

Fast 1300 verschiedenen Arten von Blumen schmücken das Bergell.
Flora
Im Sommer erfreuen die blühenden Wiesen nicht nur Naturliebhaber, sondern auch Bienen, die in diesem Tal einen ausgezeichneten Honig produzieren. Die Vegetation ist ausgesprochen vielfältig und in Castasegna gedeihen sogar typisch mediterrane Pflanzen, wie der Feigenbaum oder Weinstöcke.
Im Bergell sind beide Hangseiten mit dichten Wäldern bedeckt, bis zu 1000 Metern mit Mischwäldern. Hier gedeihen Robinien, Birken, Eschen, Pappeln, Haselnusssträucher, Eichen und natürlich Edelkastanien, wie im wunderbaren Wald von Castasegna. In der Umgebung von Soglio gibt es auch viele Nussbäume. Über dem Laubwald wachsen die Nadelbäume: hauptsächlich Fichten, aber auch Weißtannen, Waldkiefern und Lärchen, die im Herbst die Ufer des Silsersees in gelbe Farbe tauchen, sowie Erlen, die die Flussläufe säumen.
Über einer Höhe von 2100 Metern wird die Vegetation karger, die Hänge sind nur geschmückt von einigen vereinzelten Lärchen und Zirbelkiefern, Bergkiefern, Erlenbüschen und Rhododendren, die mit ihren Blüten die Berge entflammen. Wenn man noch weiter hinauf geht, so erreicht man die Almwiesen mit ihrer reichen Flora und großen Anzahl an verschiedenen Arten von Gewächsen. Im felsigen Teil besteht die Vegetation nur noch aus einigen an die Felsen geschmiegten Moospolster mit kleinen Blumen.
Fauna
Im Bergell gibt es viele wildlebende Tierarten. Die größten unter ihnen sind Hirsche, Rehe, Gämsen und Steinböcke. Erstere zwei leben in den dichten Wäldern, verlassen diese aber besonders gegen Abend und in der Nacht um auf den Wiesen zu äsen, wobei sie sich auch den Dörfern nähern. Gämsen und Steinböcke halten sich mit Vorliebe im Hochgebirge über dem Waldgürtel auf. Auf den sonnigen Hängen trifft man sehr häufig auf das sympathische Murmeltier, besonders oft hört man im Val Maroz um die Albigna Hütte seinen Pfiff. Mehr Glück muss man haben, um auf einen Hasen zu stoßen. Im Winter wird sein Fell schneeweiß, womit er sich perfekt an die Umgebung anpasst.
Der Wald ist auch Lebensraum von Eichhörnchen, Siebenschläfern und Schneemäusen. Seltener kann man Dachse beobachten, da sie wie Füchse, Wiesel und Hermeline eher nachtaktive Tiere sind. Auch wenn die Zahl der Vögel im Tal nicht außerordentlich hoch ist, so ist doch ihr Artenreichtum erstaunlich. Drosseln, Amseln, Finken, Nachtigallen und Meisen kann man am häufigsten beobachten, aber auch Spechte und viele andere Vogelarten.
Nachtvögel wie Käuze, Eulen und Uhus, sowie Raubvögel wie Mäusebussarde und der Turmfalken fehlen nicht. Wenn Sie mehr über die Bergeller Fauna erfahren möchten, so besuchen Sie das Museum Ciäsa Granda, wo Sie nicht nur alle einheimischen Arten sehen können, sondern auch jene, die jetzt nicht mehr hier vorkommen, wie die Bären.

 

Arrangement 6 Tage

Eingeschlossene Leistungen

  • Tourenleitung durch Dipl. Schweizer Berg- bzw. Wanderführer
  • Führungshonorar für 5 Tourentage
  • 4x Hotelübernachtung mit Frühstück
  • 1x Übernachtung im Berghaus in MBZ
  • Willkommens-Apero
  • kulinarischer Imbiß - Kastanienspezialitäten in Castasegna
  • 5x mehrgängige Abendessen mit  lokalen Spezialitäten
  • täglicher Tourentee und Lunchpakete
  • SOGLIO-Fußbalsam
  • Eintrittsgelder
  • 5x Gepäcktransport, nach Savogno muß ein kleines Übernachtungsgepäck selbst getragen werden.
  • Reise-Sicherungsschein
  • geführter Termin Mind. 5 - max. 8 Teilnehmer
  • Individuell buchbar ab 1 Teilnehmer

 

Termine  l  Preise

Individuelle  Termine - ohne Führung
Juni - Oktober
Reisepreis
Preis pro Person im Doppelzimmer
auf Anfrage
(Währungsanpassungen vorbehalten)
 

geführte Termine
Auf Anfrage
Reisepreis
Preis pro Person im Doppelzimmer  
auf Anfrage
 

Unterkünfte

  • 5x gute Traditionshotels
  • 1x Italienisches Rifugio, MBZ mit Dusche
     

Nebenkosten  nicht inkludierte Leistungen

  • Rückreisekosten Chiavenna - Maloja
  • Getränke sowie alle nicht erwähnten Mahlzeiten
  • persönliche Trinkgelder
  • Reise-Versicherungspakete
Reiseverlauf

Voraussichtliches Tagesprogramm


Tag 1  l  Ankunft in Maloja 

Individuelle Anreise nach Maloja, Begrüßung gegen 14.00 Uhr.

Kultur-Rundgang durch Maloja auf dem Sentiero Segantini: geführte Besichtigung im Segantini-Atelier, Gletschermühlen-Pfad und Besichtigung des Belvedere-Turms, dabei Vorstellung und Einführung in das Gebiet.

Gemeinsames Abendessen und und Tourenbesprechung.

Maloja

Auf der einen Seite blickt man ins Engadin mit seinen Lärchenwäldern und Seen, auf der anderen führt der Malojapass zwischen majestätischen Granitfelsen steil hinunter ins Bergell. Dazwischen liegt auf 1815 m Höhe das Bergdorf Maloja. Früher einmal war das Dorf nur eine Alm, ein Maiensäss, bis im 19. Jh. ein belgischer Graf beschloss, hier ein Luxushotel zu errichten. Noch heute thront dieses imposante Gebäude in der Nähe des Silsersees.

1882 begann Graf de Renesse auch mit dem Bau des Turms Belvedere, der jetzt im Sommer zahlreiche Ausstellungen beherbergt und von dem man eine atemberaubende Rundsicht genießt. Neben dem Turm ruhen seit Jahrtausenden die Gletschermühlen, von Gletschern gebildete Kessel.

Der Segantini-Weg - Sentiero Segantini

1894 entschied Giovanni Segantini, sich in Maloja niederzulassen.
Der berühmte pointilistische Maler, Liebhaber der alpinen Landschaft, ließ sich von der bezaubernden Landschaft und dem speziellen Licht dieses ruhigen Bergdorfes inspirieren. Hundert Jahre nach seiner Ankunft in Maloja entstand der "Sentiero Segantini“. Dieser herrliche Weg ist ein ca. zweistündiger Spaziergang mit 12 Etappen auf Segantinis Spuren. Bei jeder Etappe informieren Schautafeln über das Leben und das Werk des Künstlers.

Der Weg beginnt beim Segantini-Atelier und führt zu den schönen Plätzen, die den Künstler inspirierten, zu den Orten an denen er mit Pinsel und Farbe bewaffnet die majestätische Gebirgslandschaft auf der Leinwand verewigte und endet am Friedhof, wo die Familie ihre letzte Ruhestätte fand.

 

Tag 2  l  Lunghin-Pass, Septimer-Pass, Casaccia

Bergwandertag
Wanderung von Maloja auf den Lunghin-Pass, der wichtigste Wasserscheidepunkt Mittel- und Westeuropas. Optional Aufstieg auf den Panoramagipfel Piz Lunghin (2780m), weiter über den Septimerpass hinunter durch das Val Maroz ins Bergell. Besichtigung des ehemaligen Hospiz in Casaccia, das nach 1520 als Passgasthaus für die Septimer- und Malojapassstrecke diente.

(Höhenunterschied: 970m aufwärts, 1.320m abwärts, Gehzeit ca. 6.30 Std.)

Den Römern auf der Spur: Septimerpass

Er galt als einer der wichtigsten Alpenübergänge in der Römerzeit – der Septimerpass. Kaiser, Könige, Heere und Händler, alle überquerten sie die Alpen via der Septimerroute von Thusis nach Chiavenna (Italien). Als seine Vorteile galten die Lage mit direkter Nord-Süd-Verbindung und eine günstige Topographie. Funde von römischen Schleuderbleien weisen auf den Aufenthalt römischer Soldaten auf dem Septimer, möglicherweise beim Alpenfeldzug 15 v. Chr., hin.

Der Besitz der gesamten Septimerroute von Chur bis Chiavenna, einschliesslich der damit verbundenen Zolleinnahmen, bildete die Machtbasis des Churer Bischofs. Über den Pass – im Hochmittelalter neben dem «Grossen St.Bernhard» und dem «Brenner» die wichtigste alpenquerende Transitverbindung – zogen Händler und Heere, Könige und Kaiser.

Eine Wanderung in der Natur, die Sie in die Vergangenheit “reisen” lässt: unsere Reise trifft auf die Via Sett auf dem Septimerpass und folgt ihr bis nach Chiavenna.

Casaccia - die Wegkreuzung

Das einladende Dörfchen Casaccia auf 1458 m liegt zu Füssen zweier Pässe: dem Malojapass, der ins Engadin führt und dem Settimerpass, einem wichtigen, schon von den Römern benutzten Übergang.

In den vergangen Jahrhunderten war das Dorf wegen dieser besonderen strategischen Position Kreuzungspunkt von wichtigen Handelswegen. Noch heute bestaunen wir das "Cunvent”, ein aus dem Jahr 1520 stammendes Gebäude, wo man früher die Pferde wechseln und auch übernachten konnte. Auf den Ebenen vor Casaccia, auf den Wiesen und in den Birken- und Lärchenwäldern findet man nicht nur Pilze, sondern genießt auch einen einzigartigen Blick auf die in den Bergen eingebettete Staumauer von Albigna. Auf einer kleinen Terrasse über dem Dorf erhebt sich La "Torcia“, ein Überrest eines mittelalterlichen Wachturms.

Der Legende nach besuchten vor langer Zeit die Herren der Burg durch einen unterirdischen Gang das unten im Dorf gelegene Frauenkloster. Im Jahr 1740 begrub ein Bergrutsch die alte Kapelle unter sich, genau dort, wo heute die 1742 erbaute reformierte Kirche steht.

Ein anderes heiliges Gebäude, das sicher älteren Ursprungs ist, schmiegt sich an den Malojahang. Es ist die spätgotische Kirche San Gaudenzio, früher ein gut besuchter Wallfahrtsort. Errichtet 1518, aber schon 998 erwähnt, wurde sie während der Reform entweiht.

Vicosoprano - Verzaubert von der Geschichte

Früher einmal war Vicosoprano die Hauptstadt des Tals, heute ist es die grösste Ortschaft im Bergell. Sie liegt eingebettet in Wiesen und Wäldern auf 1087 m.

In diesem Ort kann man die Kirchen San Cassiano, erbaut um das erste Jahrtausend, und die frühbarocke Santa Trinità besichtigen. Die gepflasterten Straßen werden von Patrizierhäusern gesäumt, die trotz ihres Alters noch immer Fassaden mit kostbaren Graffiti und Adelswappen aufweisen.

Interessant sind auch die Inschriften wie z.B. “Non c’è uomo su questa terra che non abbia un briciolo di follia” (Es gibt keinen Menschen auf Erde ohne eine Spur von Verrücktheit) In der Nähe des mit einem typischen Steinbrunnen geschmückten Hauptplatzes befindet sich das Pretorio, der alte Gemeinde- und Gerichtssitz aus dem Jahr 1583. Beim Tor, unter den Allegorien der Gerechtigkeit und Mässigkeit, steht der Prangerblock mit der Halskette. Am Rathaus erhebt sich der mittelalterliche, runde Senvelenturm. Beim Anblick der Folterkammer und der Folterinstrumente läuft es einem noch jetzt kalt über den Rücken.

Hier wurden die vermeintlichen Hexen gefangen gehalten und nicht wenige endeten im 17.Jh. am Galgen. Seine Pfähle stehen noch heute am Dorfrand. Wenn man durch den Ort schlendert, kommt man zur alten Bogenbrücke, von der man einen umwerfenden Blick auf die mächtigen Berge zu beiden Talseiten hat.

 

Tag 3  l  Vicosoprano - Borgonovo - Stampa

Kulturwandertag
Auf dem Panorama-Höhenweg wanderrn wir gemütlich nach Vicosoprano. Kultur-Besichtigungen im alten Hauptort Vicosoprano mit Prätorium
und Folterkammer. Weiter durch Wald und Wiesen über Borgonovo nach Stampa. Besichtigung des Schlosses Castelmur mit historischem Archiv, Museum Ciäsa Granda und Galerie Giacometti.

(Gehzeit ca. 2 Std.)

Vicosoprano - Pretorio und Folterkammer

In der Nähe des Hauptplatzes von Vicosoprano steht das Pretorio. Das 1583 erbaute Gebäude war Sitz der Gemeinde und des Bergeller Gerichts.
Die Fassade ist mit Graffiti verziert. Besonders interessant ist die Allegorie der Gerechtigkeit mit der Waage in der Hand, ohne Binde vor den Augen, und jene der Mässigung, die Wein mit Wasser mischt. Über dem Eingangstor prangt das Wappen des Gerichts. Im Pretorio wurden die Prozesse abgehalten und bei Schuld wurde man zuerst an den Pranger gestellt, den man noch heute rechts vom Eingang sehen kann, und kam dann ins Gefängnis im runden Senvelenturm.

Der mittelalterliche Turm befindet sich hinter dem Pretorio und diente als Gefängnis aber auch als Folterkammer. In der Vergangenheit folterte man hier zahlreiche "Hexen“. Noch heute lassen einen die Folterwerkzeuge erschauern. Die Hinrichtungen fanden im Wald von Cudin statt, wo jetzt noch die zwei Pfeiler des Galgens stehen. Die Folterkammern und das Pretorio sind von April bis Oktober täglich geöffnet. Auf Voranmeldung besteht die Möglichkeit von Führungen.

Via Bregaglia - Chiavenna

Nach der Passüberquerung des Septimers vereinen sich die Via Sett und die Via Bregaglia. Auf dem historischen Weg durch das Bergell – der Heimat der berühmten Künstlerfamilie Giacometti – treffen Sie u.a. auf das Prätorium mit dem Rundturm in Vicosoprano, das Talmuseum Ciäsa Granda in Stampa, den Palazzo Castelmur in Coltura, die mittelalterlichen Befestigungsmauern in Promontogno, den Kastanienlehrpfad in Castasegna, den Zeugen der Antiken Plurs «area museo degli scavi» oder den Palazzo Vertemate Franchi in Piuro.
Die Reise endet im italienischen Chiavenna. Heute ist Chiavenna ein blühendes touristisches und kulturelles Städtchen mit einem ausserordentlich gut erhaltenen historischen Stadtkern.

Der Panoramaweg - Sentiero Panoramico

Die "Via Panoramica" oder "Sentiero Panoramico" führt durch üppige und wildromantische Natur auf der rechten Seite des Bergells von Casaccia nach Soglio.

Dieser gut bezeichnete Weg ohne grosse Höhenunterschiede besteht seit dem Jahr 1973. Il "Sentiero Panoramica” wird oft als einer der schönsten Wanderwege im Kanton Graubünden bezeichnet. Die Liebhaber der Natur werden von der schönen und abwechslungsreichen Landschaft, die sie auf Schritt und Tritt begleitet, fasziniert sein.

Und die Fotografen können zu ihrer Freude längs des Weges die berühmten atemberaubenden Gipfel des Bergells aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.

Von Casaccia führt der Weg auf der rechten Talseite nach Westen, über die Brücke der Maira und über ebene Wiesen bis zum kleinen See von Löbbia. Nach dem See folgt man der rot/weißen Markierung und leicht bergab gehend erreicht man Barga, danach durch Nadel- und Birkenwälder Roticcio. Nach einem ersten stürmischen Treffen mit dem Bach Aua da Mulina steigt der Weg kurz an, zuerst über kleine steile Wiesen, dann weiter durch ebene Tannenwälder. Nach einem kurzen Stück bergab geht man wieder durch dichte, schattige Wälder nach Durbeggia, wo Sie eine kleine Pause einlegen sollten, um die Landschaft zu bewundern. Beim Gehen sollte man nicht vergessen, die prächtige Sicht auf die mächtigen Gipfel im gegenüberliegenden Bondasca Tal zu genießen.

Schliesslich erreicht man eine Lichtung, an der man den Valer- Bach überquert. Ein enger Weg führt dann über Wiesen und durch Wälder nach Pravis und zu den Ställen von Parlongh. Bis kurz vor Soglio geht der Weg leicht bergauf und bergab, bleibt aber immer ziemlich auf der gleichen Höhe, um dann steil nach unten zu führen. Vom steinigen Gebiet gelangt man plötzlich auf die grünen Wiesen von Soglio.

Coltura - Palazzo Castelmur

Das Herrenhaus "Palazzo Castelmur“ befindet sich in Coltura, in der Nähe von Stampa, nach dem “Punt Növ” oder Brücke der Baronin.

Das Gebäude besteht aus zwei getrennten Teilen, dem nördlich gelegenen Herrenhaus der Familie Redolfi aus dem Jahr 1723 und dem südlichen Gebäude, erbaut 1850-1854 von Baron Giovanni de Castelmur. Dieser Zubau erfolgte durch Künstler und Handwerker, die aus der nahe gelegenen Lombardei kamen. Ihnen gelang eine geglückte Verbindung aus alten und neuen Elementen.

Der südliche Teil in maurisch-gotischem Stil mit seiner rötlichen Fassade mit Zinnen und der doppelten Treppe wird von zwei Türmen flankiert. Das "Schloss“ ist von einer weitläufigen Gartenanlage umgeben. Im Inneren können Sie diverse tapezierte oder lackierte Räume sehen, die im Louis-Philippe-Stil (19.Jh.) eingerichtet sind. Bemerkenswert ist auch die gemalte Wanddekorationen mit wunderschönem Trompe-l’oeil. Seit 1961 befindet sich der Palazzo Castelmur im Besitz der Gemeinde, die ihn als Museum benutzt.

Er beherbergt eine Dauerausstellung über die Emigration der Graubündner Zuckerbäcker und das Historische Archiv des Tals. Giovanni de Castelmur wurde 1800 in Stampa geboren, wuchs aber in Marseille auf, wo seine Familie eine bekannte Konditorei betrieb.

Man weiss nicht genau, wie er zum Baron wurde, man weiss aber mit Sicherheit, dass er wohlhabend und umfassend gebildet war. Nach seiner Rückkehr ins Tal erstand Giovanni den gesamten Hügel von Nossa Donna (siehe Seite 21), wo er die Kirche und den Turm instand stellen und einen Häuschen errichten ließ. Baron Castelmur heiratete seine Cousine ersten Grades Anna, aber die Ehe blieb kinderlos.

Der Baron und die Baronin widmeten sich der Philanthropie, gaben verschiedene Bauten in Auftrag und gründeten öffentliche Einrichtungen. Ihre Gräber befinden sich in der Kirche Nossa Donna.

Stampa - Ciäsa Granda

Ciäsa Granda bedeutet im Bergeller Dialekt “grosses Haus” und tatsächlich ist das Museum in einem mächtigen Patrizierhaus aus dem Jahr 1581 untergebracht.

An das Originalgebäude wurde ein unterirdisch gelegener Ausstellungsraum hinzugefügt, in dem man zahlreiche Werke der Künstler Giovanni, Alberto und Diego Giacometti sowie Augusto Giacometti und Varlin besichtigen kann.

Alberto und Diego Giacometti sowie Augusto Giacometti und Varlin besichtigen kann. Das Museum erlaubt dem Besucher die Geheimnisse des früheren bäuerlichen Lebens zu lüften: die Butter- und Käseherstellung, wie und auch wo die Wäsche gewaschen wurde, aber auch welche Geräte und Werkzeuge für das Schlachten und die Wurstproduktion Verwendung fanden. Weiteres beherbergt das Museum verschiedene getreu nachgebaute Handwerkstätten, wie z.B. für die Herstellung von Stoffen oder die Arbeitsstätte des “laveggiaio”, wo der Handwerker Töpfe aus Speckstein herstellte, oder die Werkstatt des Schmiedes und Hufschmieds.

Natürlich darf auch der Arbeitsplatz des Zuckerbäckers nicht fehlen, eines Berufs, den viele Bergeller Emigranten ausübten. Kastanien sind seit jeher ein typisches Produkt der prächtigen Wälder des Tals und für Kastanienliebhaber gibt es den Nachbau einer Dörrhütte. Die Ciäsa Granda beherbergt auch eine bemerkenswerte Mineraliensammlung. Die Beschreibung sechs geologischer Ausflüge verdeutlicht außerdem die außerordentlichen petrographischen Aspekte des Bergells. Eine Ausstellung zur Flora und Fauna, mit Tieren in ihrer natürlichen Umgebung, fasziniert nicht nur die Kleinen.

 

Tag 4  l  Parlongh - Soglio - Promontogno

Panoramawandertag
Über den berühmten Steintreppenweg erreichen Sie den Panorama-Hochweg nach Soglio. Besichtigung der Stollen von Parlongh. Das Panorama der Bondasca-Gruppe wird immer überwältigender. Unvermittelt tritt man aus einer Felswildnis heraus auf die sonnigen grünen Wiesen vor Soglio. Höhenrundgang um den Ort und Besichtigungen. Sie übernachten im Kult-Hotel Arte Bregaglia in Promontogno. Besichtigungen der Mühle Scartazzini in Promontogno und Bondo.

(reine Gehzeit ca. 3 Std.)

Soglio - reinste Poesie

“La soglia del paradiso" (Die Schwelle zum Paradies), so bezeichnete der Maler Giovanni Segantini, der hier einige Jahre überwinterte, Soglio.

Von diesem alten, auf einer sonnigen Hangterrasse 1090 m.ü.M gelegenen Dorf hat man einen einzigartigen Blick auf das darunterliegende Tal und die majestätischen Gipfel der Sciora-Gruppe auf der anderen Seite. Im ganzen Dorf, im Labyrinth der steingepflasterten Gassen mit den engstehenden alten Häusern und Ställen, fühlt man die Vergangenheit.

Wie archäologische Funde belegen, war der Ort schon in prähistorischer Zeit besiedelt. Sein Name wurde zum ersten Mal 1219 urkundlich erwähnt. Üppige Gärten mit Mauern und winzige Plätze mit Brunnen und Waschbrunnen geben diesem Bergdorf ein italienisches Flair. Im Zentrum befindet sich der Palazzo Salis mit seinem romantischen barocken Garten, erbaut im 17. Jh. von der gleichnamigen einflussreichen Familie von Salis. Auch der Dichter Rainer Maria Rilke hielt sich Inspiration suchend hier auf.

Am Rand der Terrasse erhebt sich die evangelische Kirche, die aus dem Jahr 1354 stammt und in den Jahren 1506 und 1750 erweitert und renoviert wurde.

Promontogno und Bondo - Im Schatten des Pizzo Badile

Am Ausgang des Bondasca-Tals liegt auf 823 m ü. M. ein kleines zauberhaftes Dörfchen: Bondo.

In dem sich kleine Häuser dicht aneinander schmiegen, mit seinen engen, mit Steinen gepflasterte Gassen und einer alten steirnen Brücke.Besonders stolz ist man hier auf die antike Kirche San Martino, die 1250 geweiht und Ende des 15. Jhs. mit bemerkenswerten Fresken verziert wurde. In der Nähe des Gotteshauses befindet sich das Grab des Malers Varlin, der lange hier lebte. Zwischen dem Dorf und den sich nach Süden öffnenden Wiesen erhebt sich der prachtvolle Palazzo Salis.

Er wurde in den Jahren 1765 - 1774 zusammen mit seinen bezaubernden Gärten errichtet. Längs der Strasse nach Promontogno, unter riesigen Kastanienbäumen, trifft man auf einige typische an den Berg gebaute "Grotti“. In Promontogno an der Brücke über den Fluss Maira kann man eine alte, noch funktionierende Mühle bewundern. Auch wenn die zwei Dörfer 1621 von den spanischen Soldaten niedergebrannt wurden, stehen doch noch immer an der Dorfstrasse mächtige Häuser aus Stein, die uns von den vergangenen Jahrhunderten erzählen. Oberhalb des Dorfs, dort wo das Tal enger wird, erhebt sich der Turm einer mittelalterlichen Burg und neben ihr die schon 998 erwähnte Kirche Nossa Donna.

Im 16. Jh. verfiel diese Kirche, sie wurde aber in den Jahren 1845-50 restauriert. Nicht weit unterhalb steht die “Lan Müraia”, eine mittelalterliche Festungsmauer, die schon unter den Römern bestand und die historische Grenze zwischen “Sottoporta” und “Sopraporta” anzeigt

 

Tag 5  l  Castasegna - Savogno

Heute erleben Sie die ausgedehnten Kastanienwälder um Castasegna (Brentan - Kastanienlehrpfad), verkosten einige Kastanienspezialitäten und wandern auf uralten Säumerpfaden nach Savogno, Italien.

(reine Gehzeit ca. 6 Stunden)

Castasegna - Unter Palmen und Kastanienwäldern

Das Dorf Castasegna liegt an der Grenze zu Italien und überrascht trotz seiner Lage auf 686 Metern mit typischem Mittelmeerklima.

In den kleinen, gepflegten Gärten, die man überall im Dorf sehen kann, wachsen auch Palmen, Feigenbäume, Kamelien und Weinstöcke. Von oben präsentiert sich Castasegna als ein einziges Dächermeer aus Steinplatten, aus dem nur der Glockenturm der Kirche Santa Trinità aus dem Jahr 1660 hervorragt. Ganz in der Nähe, in Richtung des Flusses Maira befindet sich eine weitere Kirche, die von S. Giovanni Battista (Johannes der Täufer).

Sie wurde das erste Mal 1409 erwähnt. Die mit Steinen gepflasterte Hauptstrasse ist gesäumt von prachtvollen Häusern aus dem 17.Jh. und der Villa Garbald, dem einzigen Gebäude südlich der Alpen des deutschen Architekten Gottfried Semper. Abseits der Hauptstrasse, auf den engen Wegen und Gassen, bekommt man immer wieder Einblick in die heute noch intakte bäuerliche Vergangenheit, wie z.B. die alten Waschbrunnen. In Brentan, oberhalb von Castasegna, erstreckt sich ein herrlicher Edelkastanienwald, einer der grössten Europas, der noch heute auf traditionelle Weise gepflegt wird.

Unter den grossartigen Kastanienbäumen wurde ein Lehrpfad eingerichtet, auf dem die traditionellen "cascine“, (kleine Hütten) stehen, in denen die Kastanien trocknen. Die kleine Häusergruppe von Brentan und das rote Schloss an der Grenze sind Werke des Architekten Bruno Giacometti (der Bruder von Alberto Giacometti).

Kastanienwald Brentan

Auf den Ebenen von Brentan, oberhalb von Castasegna, strecken riesige Bäume ihre Äste gegen den Himmel und bilden einen der größten und schönsten Edelkastanienwälder Europas.

Vor ca. 2000 Jahren brachten die Römer die Edelkastanie ins Bergell, wo sie dank des milden Klimas gut gedieh. Heute gibt es im Wald einen Lehrpfad, auf dem den Besuchern mittels Informationstafeln die örtliche Flora und Fauna sowie die Vielfältigkeit der Kastanien und ihr Anbau näher gebracht werden.

Ein Spaziergang in dieser schönen Kastanienselve ist zu jeder Jahreszeit eine einzigartige und faszinierende Erfahrung: Im Frühling stehen die Bäume in Blüte und verströmen ihren süßen Duft, im Sommer spenden die dichten Kastanienkronen kühlen Schatten, im Herbst erfreut uns der Wald mit seinen gelben und rot-orangen Tönen und den zu Boden fallenden Früchten.

Von Oktober bis November werden die Kastanien auf den Wiesen gesammelt und aus ihren stacheligen Hüllen gelöst. Danach kommen sie in Säcke, die dann auf Holzblöcke geschlagen werden, um die Haut zu entfernen und am Ende werden sie aussortiert. Erst jetzt breitet man sie auf Gestellen unter den Dächern der Hütten auf. Im unteren Teil der Hütten werden Feuer angezündet, deren Wärme die köstlichen Früchte trocknet. Dieses Trocknungsverfahren wird auch in einer Modellhütte in Brentan gezeigt.

Parfums in Granit - Solio Podukte

Im Bergell erzeugt man seit mehr als 30 Jahren natürliche Kosmetika bester Qualität.
Die Sciora, der Pizzo Badile, der Cengalo sind einige der herrlichen Granitkathedralen, die das Bergell mit ihren Spitzen schmücken.
Diese majestätischen Berge haben die Stones Parfums zu außergewöhnlichen Flacons für Parfum inspiriert, zu Skulpturen aus traumhaftem Soglio-Quarzit. Skulpturen aus Stein, in denen sich die Herrlichkeit aber auch die Rauheit der Bergeller widerspiegelt. Auch Colliers und Halsketten  werden aus dem Stein kreiert.
Die "SOGLIO Produkte”, eine Kosmetiklinie, die sich an der Energie der Berge und den Gerüchen der Bergblumen und –kräuter inspiriert. Im Jahr 1979 begannen geschickte Handwerker die Herstellung der ersten Produkte in Soglio, 1986 übersiedelte der Betrieb nach Castasegna in ein größeres Gebäude, in das ehemalige Hotel Croce Bianca. Die "SOGLIO Produkte” inspirieren sich an der Energie des Ortes, an den Bergeller Bergen.

Savogno - das vergessene Dorf

Die charakteristischen Häuser, die dicht aneinander gebaut sind, die engen, stufigen Gassen, Ställe und Heuschober bestimmen das Bild dieses altertümlichen Dorfes. Savogno mit seinen Häusern aus Holz und Steinbund mit den mit Holzloggien verzierten Fassaden ist eines der bedeutendsten Beispiele spontaner Architektur. Es beherrscht das Tal und bietet ein einzigartiges Panorama, Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen.

 

Tag 6  l  Savogno - Piuro - Chiavenna

500hm abwärts über uralte Steintreppen-Steiganlagen, vorbei an verlassenen Torkel, Crotti und Gehöften. Die Wasserfälle Acqua Fraggia, die sich am Eingang zum Bergeller Tal befinden, sind besonders wegen ihres doppelten Sprunges sehenswert. In Prosto di Piuro Besichtigung des Palazzo Vertemete Franchi und - nach Möglichkeit - des Museum-Ateliers Topfstein und Leinenweberei. Übernachtung in Chiavenna.

(reine Gehzeit ca. 3 Std.)

Prosto di Piuro - Palazzo Vertemete Franchi

In der Vergangenheit war Piuro das wichtigste Dorf im unteren Bergell. Auf Grund des Abbaus und der Bearbeitung des Topfsteins und des Seidenhandels mit Europa war es ab 1400 ein reiches Inustriedorf. 1618 wurde die Gemeinde durch einen großen Felssturz zerstört.

Unter den alten traditionellen Berufen des Bergells sind besonders die Bearbeitung des des Topfsteins herzuheben. Im Atelier-Museum können die "Laveggi" (Töpfe) bewundert werden, außerdem auch die Leinenweberei.

Der grossartige Palazzo Vertemate Franchi befindet sich in Prosto di Piuro, wenige Kilometer von der Grenze. Man kann ihn aber auch auf der Via Bregaglia erreichen. Das Gebäude ist ein Meisterwerk der Renaissance und liegt in einer zauberhaften Umgebung.
Dieses wunderbare Herrschaftshaus wurde Mitte des 16.Jhs. von den Brüdern Vertemate Franchi in Auftrag gegeben. Es befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Zentrums von Piuro, das 1618 mit seinen tausend Einwohnern unter einem Bergsturz begraben wurde.
Wahrscheinlich ist das strenge Äußere Tessiner Meistern zuzuschreiben, ganz anders das Innere mit den weitläufigen Sälen und diversen Räumen, alle mit mythologischen Fresken und reich verzierten, entweder geschnitzten oder mit Einlegearbeit versehenen Decken. Vor dem Palazzo liegen ein ausgedehnter Weingarten und ein Gemüsegarten.
Im Norden befinden sich der Obstgarten und ein Italienischer Garten, sowie seitlich eine kleine 1690 geweihte Kirche. Hinter dem Herrenhaus erstreckt sich der Kastanienwald, gegen Süden die Nutzgebäude, wie die Presse und das Haus zur Eisaufbewahrung.

Bummel durch das lebendige italienische Alpenstäddtchen mit einem außerordentlich gut erhaltenen Ortskern. Der Marktbummel zum Abschluß unserer Reise garantiert sicher das eine oder andere kulinarische Mitbringsel...

 

Programmhinweise: einige Strecken zwischen den Übernachtungsorten und den Wanderrouten können mit dem lokalen Postbus überbrückt werden. Es obliegt dem Wanderführer, den Bedingungen angepasste Programm- und Routenänderungen vorzunehmen, insbesondere die Wahl zwischen der Panoramaroute und der Talroute. Alle erwähnten Ortschaften sind sehr gut an das schweizerische Postbusnetz angebunden.

Ihr Bergführer

Qualität und Sicherheit am Berg

Ihr Bergführer führt Sie abseits ausgetretener Spuren zu der Schönheit einsamer Bergriesen und traumhaften, hochalpinen Berglandschaften. Vertrauen Sie dem Experten: Ihr engagierter einheimischer Bergführer (eidg. pat.) kennt sich bestens aus und führt Sie sicher und verantwortungsbewußt auch durch schwierigere Passagen. Sie sind im Heimvorteil und kennen jedes Wetter und jeden Stein "ihrer" Berge"!

Exclusiv-Garantie: Kleinstgruppe garantiert hohe Sicherheit und maximales Bergvergnügen auf höchstem Niveau!! nach Bedarf setzen wir zu je nach Gruppengröße und Gruppenstärke einen zweiten Bergführer zu Ihrer Sicherheit ein.

 

Ihr Bergführer Gübi Luck

Richtig in ein Gebiet eintauchen, mittendrin sein, den einheimischen Menschen begegnen, sich austauschen – freuen Sie sich auf entspannte Bergtouren mit unserem erfahrenen Graubündner Bergführer, Bildhauer, Alphorn-Musiker, Jäger und ehemaligen Extrem-Bergsteiger Gübi Luck! Für ABANICO Bergreisen hat er ein besonders ansprechendes Tourenprogramm abseits ausgetretener Pfade zusammengestellt.
Wie kein anderer kennt er die Region, die Bewohner, ihre Geschichte und Geschichten. Er freut sich auf jeden Fall darauf, Ihnen „seine Berge“ zu zeigen, sie mit der Lebensart der Graubündner bekannt zu machen und Sie mit seiner Berg-Begeisterung anzustecken.

Detailinformationen

Voraussetzungen  l  Anforderungsprofil

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Die Route verläuft auf Bergwanderwegen, eine durchschnittliche Grundkondition und Trittsicherheit sind Voraussetzung.

  • Gute Erfahrung im Bergwandern 
  • Kondition für ca. 5-6stündige Tourentage


Anreise l Treffpunkt

individuell - wir bieten Unterstützung bei der Bildung von Fahrgemeinschaften, Zugfahrer werden von unseren Tourenleitern an den Bahn- bzw. Busstationen abgeholt.

Treffpunkt 14.00 Uhr am 1. Reisetag in Maloja
 

Unterkünfte

Maloja - gutes, familiengeführtes Traditionshotel, z.B. Chesa Alpina
Casaccia - gutes, familiengeführtes Traditionshotel,
Stampa - gutes, familiengeführtes Hotel, z.B. Hotel Val d´Arca
Promontogno - Arte Hotel Bregaglia
Savogno - Rifugio Savogno
Chiavenna - z.B. historisches Albergo San Lorenzo

Durchführung

Das vorliegende Tourenprogramm wurde von unserem Tourenleiter auf Grund seiner langjährigen Gebietskenntnis und Erfahrung entwickelt. Die Durchführung hängt allerdings von den allgemeinen Verhältnissen, insbesondere auch vom Wetter ab. Diese Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Der Wanderleiter entscheidet letztlich über die den entsprechenden Verhältnissen optimal angepassten Routenwahl. Wir behalten uns ausdrücklich die Stornierung der Reise bei Nichterreichen der Mindest-Teilnehmerzahl bis 4 Wochen vor Reisetermin vor.

Versicherung

In unseren Reisepreisen sind keine Reise-Versicherungspakete enthalten.Wir empfehlen allen Kursteilnehmern den Abschluss einer Reiserücktritt-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Bergungskosten-Versicherung. DAV-Mitglieder sind gegen Bergungskosten bis zu 1.000,00 EUR versichert. Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck

Hier finden Sie weitere Detail-Informationen

 

Buchtipps

Ausrüstungsliste

  • Stabiler Berg- bzw. Trekkingschuh
  • Tagesrucksack ca. 25 Liter
  • Stirnlampe
  • Empfehlenswert: Teleskopstöcke
  • Leichter Regenschirm
  • Sturmjacke / Regenhose
  • Tourenhose
  • Softshelljacke/Weste
  • Fleecejacke
  • Mütze, Sonnenkappe
  • Fingerhandschuhe
  • Waschzeug/ Handtuch
  • Wechselkleidung für abends
  • Reisgepäcktasche
  • Sonnenbrille
  • Wetterfeste Sonnencreme/ Sonnenstift
  • Thermos-Trinkflasche
  • Kleine Rucksackapotheke, Tape, Rettungsfolie
  • gültige Reisedokumente, Versichertenkarte, Bar-Geld (Schweizer Franken + Euro, nicht überall werden Kreditkarten akzeptiert)

 

 

 


Texte & Fotos ©: Archiv Abanico Individuelles Reiesn und BET

Reiseroute

Geführte Termine
Auf Anfrage

Preis
pro Person im Doppelzimmer
auf Anfrage

Teilnehmer für geführte Termine
Mind. 5, max. 10 Teilnehmer

Individuelle Termine
auf Anfrage
Preis pro Person auf Anfrage

 

Ihre Reiseberaterin
Monica Baur-Martinez
Tel. +49-711-83 33 40
info@abanico-reisen.de

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