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Luxuszugreise mit dem EL TRANSCANTABRICO GRAN LUJO

14-tägige Luxus-Zugfahrt mit dem Schmalspurzug durch Nordspanien vom Baskenland bis Galizien

Der exklusive El Transcantábrico Gran Lujo mit nur 14 Suiten für maximal 28 Gäste erwartet Sie auf einer Reise durch Nordspanien voller Nostalgie und Eleganz. Die schroffe Küste des kantabrischen Meeres mit ihren beeindruckenden Landschaften, ihrer tausendjährigen Kultur und der köstlichen Gastronomie erstreckt sich vom Baskenland bis Galicien. Erleben Sie in einer Kleingruppe mit maximal 12 Gästen und Reiseleitung eine der luxuriösesten Zugreisen Europas kombiniert mit unterschiedlichsten Entdeckungen und Genüssen.

  • Fahrt mit dem El Transcantábrico Gran Lujo, dem luxuriösen Pendant zum El Transcantábrico Clásico, von San Sebastián nach Santiago de Compostela
  • Bestens betreutes Reisen in deutsch geführter Kleingruppe mit maximal 12 Gästen
  • Genuss pur: Gourmet-Menüs, Gala-Dinner und edle Weine an Bord für Sie bereits inklusive
  • Besuch des Guggenheim-Museums in Bilbao
  • Eintritt in das Gran Casino Santander
  • Entspannung im Spa in La Hermida
  • Luarca – Weiße Stadt an der grünen Küste Asturiens
  • Geführter Exklusiv-Besuch im Chillida-Museum in Hernani
  • Madrid – Spaniens Hauptstadt
Zur Geschichte der spanischen Eisenbahn

Die Geschichte der spanischen Eisenbahn beginnt auf Kuba, Kolonie Spaniens bis 1898. Am 10. November 1837 wurde hier, 28km von La Havanna entfernt, der erste Zug Spaniens eingesetzt. Den Hintergrund lieferte der Zuckerrohranbau, der dadurch einfacher und schneller in den Hafen nach Havanna und somit ins Mutterland exportiert werden konnte . Einer der für den Bau der Eisenbahnlinie verantwortliche Ingenieur war der Katalane Miquel Biada.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auch auf dem spanischen Festland der Traum dieser Technik Wirklichkeit. Am 28. Oktober 1848 wurde die 30 km lange Bahnstrecke zwischen Barcelona, das sich immer mehr zu einer aufstrebenden Handelsstadt am Meer entwickelte, und Mataró, wo sich Teile der Textilindustrie niedergelassen hatten, eröffnet und damit die erste Bahnlinie auf der Iberischen Halbinsel ins Leben gerufen. Dadurch wurden zwei damalige dringende Probleme des Landes gelöst: das schlecht ausgebaute Straßensystem und die Bedrohung durch die Bandeleros, jenen Straßenräubern, die in ganz Spanien und so auch in Katalonien aktiv waren. Der damalige Zug bestand aus 25 Wagen und bei seiner ersten 58 Minuten dauernden Fahrt begleiteten 900 Reisende den Zug.
Im Gegensatz zu den meisten Ländern Europas, die die englische Spurweite von 1435 mm einführten, wählte Spanien eine Spurweite von „6 kastilischen Fuß“, 1674mm, die später auf 1688mm erweitert wurden. Begründet wurde diese Breite durch die geografischen Besonderheiten Spaniens. Durch eine größere Spurweite, so der Gedanke, würden stärkere Lokomotiven einsetzbar sein, wie es die vielen Bergketten Spaniens verlangten. Dies allerdings zum Nachteil eines mit dem Rest Europas verbundenen Güter- und Personenverkehrs. Die zweite Bahnlinie Spaniens wurde 1851 von Königin Isabel II  zwischen Madrid nach Aranjuez eröffnet und kurz darauf bis nach Albacete erweitert. Auch hier spielten wirtschaftliche Interessen eine wichtige Rolle. Die landwirtschaftlichen Güter um Madrid, besonders die Erdbeeren aus Aranjuez, sollten schnell und gefahrlos in die Hauptstadt gebracht werden.
1855 besaß Spanien bereits ein 400 km umfassendes Eisenbahnnetz, deren Bauherren vor allem ausländische  private Investoren waren und das erste spanische Eisenbahngesetz trat in Kraft, das den Bau weiterer Bahnlinien regeln sollte. Bis 1865 wuchs das spanische Bahnnetz auf 4756 km an und wurde damit hinter England, dem Mutterland der Bahn, und Frankreich zum drittgrößten Europas.Die ersten Schmalspurbahnen wurden 1877 gebaut. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Spanien bereits 10 000km Breitspur und 5000km Schmalspurbahnlinien.
Da im spanischen Bürgerkrieg (1936 – 1939) fast alle Bahnlinien und Züge zerstört wurden, verstaatlichte das Franco-Regime alle privaten 1688mm Breitspurgesellschaften und das heutige Netz der Spanischen Staatseisenbahn (Red Nacional de los Ferrocarriles Españoles – kurz RENFE genannt) wurde gegründet. Die bis dahin aufgrund der verschiedenen privaten Betreiber existierenden 30 unterschiedlichen Signalsysteme und Vorschriften wurden vereinheitlicht und große Teile des Streckennetzes elektrifiziert, neue Lokomotiven und Eisenbahnwagen neu eingesetzt. Die Streckengeschwindigkeit stieg auf 140km/h an. 1975 wurde die letzte Dampflok stillgelegt, es handelte sich um eine Mikado 1-4-1, die heute im Eisenbahnmuseum in Madrid zu sehen ist.
Nach Francos Tod, in den 1980er Jahren war oberstes Ziel, den regionalen Transport zu verbessern. Es enstanden die sogenannten Cercanias, die Nahverkehrszüge.
1992 ging zur Weltausstellung EXPO 92 in Sevilla der Hochgeschwindigkeitszug AVE (Alta Velocidad Española) ins Netz, der Madrid mit Sevilla auf der 1435mm Regelspurweite seit dem verbindet und die früheren 574km, heute 471km, von 6 Stunden Fahrzeit auf 2 Stunden und 15 Minuten verkürzte. Schnellzüge mit dem TALGO-RD Spurenweitenwechselsystem ermöglichen eine nahtlose Verknüpfung mit der alten Breitspurweite.
Schwerpunkt der spanischen Bahnpolitk heute ist die Erweiterung des Hochgeschwindigkeitsnetzes, was allerdings zu Lasten der übrigen Bahnlinien führte und scharfe Kritik besonders bezüglich der Kosten- Nutzung- Rechnung auslöste.Anfang 2005 kam es zu einer Teilprivatisierung der spanischen Eisenbahn und die Ära der RENFE wurde beendet. Zwei neue Gesellschaften wurden gegründet: Adif und Renfe Operadora. Die Adif verwaltet das  staatliche Schienennetz und die Bahnhöfe, während Renfe Operadora als Eisenbahnverkehrsunternehmen sich um den Personen- und Gütertransport kümmert und in Ballungszentren auch einige Nahverkehrsbahnhöfe verwaltet.
Nichts desto trotz liegt Spanien mit seinem Hochgeschwindigkeitsnetz von 2.665 km europaweit auf dem ersten Platz, vor Frankreich und Deutschland und stellt hinter China das zweitlängste der Welt dar.

Reiseleistungen l Preise l Termine

Reiseleistungen

  • Flüge mit Lufthansa Frankfurt – Bilbao und Madrid – Frankfurt in der Economy Class
  • 8-tägige Fahrt im Sonderzug El Transcantábrico Gran Lujo mit 7 Übernachtungen an Bord
  • 3 Übernachtungen in Komfort-Hotels in Álava und San Sebastián
  • 3 Übernachtungen in De-luxe-Hotels in Santiago de Compostela, León und Madrid
  • Ständige deutschsprachige Reiseleitung und zusätzlich lokale Reiseleitung
  • Ausflüge, Vorträge, Besichtigungen und Transfers deutschsprachig lt. Reiseverlauf
  • Sämtliche Eintrittsgelder für die ausgeschriebenen Besichtigungen
  • Mahlzeiten lt. Reiseverlauf (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
  • ABANICO-Infopaket mit Reiseliteratur

Reisetermin 2017
16.08.-29.8.2017

Reisepreis pro Person
im Doppelzimmer/Zweibett-Abteil         € 7.990,00

EZ-Zuschlag  € 3.450,00
 

Reiseverlauf

Reiseverlauf

Tag 1  l  Flug nach Bilbao
Das kulinarisch äußerst reizvolle Baskenland empfängt Sie in Bilbao mit einer Stadtrundfahrt und dem Blick von oben auf die Stadt. Dann fahren Sie zum Fischerort Getxo mit seiner 50 m hohen Hängebrücke aus dem Jahr 1893. Auf Ihrer Weiterfahrt durch die Rioja Alavesa sehen Sie viele der bekannten und auch der kleineren Weinkellereien (Bodegas). In Álava beziehen Sie Ihr Hotelzimmer für die kommenden zwei Nächte. (M)

Tag 2  l  Schätze der Rioja
Beim heutigen Besuch eines herrschaftlichen Weingutes in der Rioja verkosten Sie edle Weine, Tapas und das vorzügliche Olivenöl. Anschließend begegnen Sie gleich dem ersten Meisterwerk des Star-Architekten Frank Gehry auf Ihrer Reise: Bodegas Marqués de Riscal – ein extra vagantes und im wahrsten Sinne des Wortes glänzendes Beispiel postmodernen Bauens. Das Gourmet-Mittagessen im Hotel Marqués de Riscal ist ein ganz besonderes Erlebnis! Weiter geht die Fahrt nach Haro durch das Barrio de la Estación. Hier wird Wein-Geschichte spürbar: Seit 1890 residieren hier die mächtigen Kellereien. (FM)

Tag 3  l  Gaumenfreuden in San Sebatián
Vormittags Führung durch das mittelalterliche Laguardia. Beim Aufstieg auf den Stadtturm, ein Gläschen Rioja in der Hand balancierend, bezaubert Sie das weite Ebro-Tal. Weiter geht es durch das Baskenland. Hier besuchen Sie das Chillida-Leku- Museum. Große Skulpturen aus Granit und Eisen erwachen in der Natur zum Leben. Abends erwartet Sie ein Pintxos-Hopping in der Altstadt von San Sebastián. (FA)

Tag 4  l  Willkommen an Bord!
Der Tag beginnt mit einem Bummel entlang der berühmten Strandpromenade Concha. Zum Mittagessen treffen Sie die weiteren Gäste Ihrer Zugreise und besichtigen die Stadt. Anschließend bringt Sie ein Bus nach Bilbao, wo der elegante El Transcantábrico Gran Lujo bereits auf Sie wartet. Genießen Sie Ihr Willkommensgetränk und lassen Sie sich von der Atmosphäre an Bord verzaubern. Die Fahrt startet in Richtung Valle de Mena. (FMA)

Tag 5  |  Bilbao und Santander
r Tag beginnt, während der Zug zurück nach Bilbao rollt. Hier besichtigen Sie die dynamische Stadt und natürlich das berühmte Guggenheim-Museum, das zweite Gehry- Spektakel auf Ihrer Reise. Weiterfahrt nach Santander, der eleganten Hauptstadt Kantabriens. Nach einer geführten Besichtigung haben Sie freie Zeit, um bei einem Spaziergang durch die Stadt zu bummeln. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, das Gran Casino de Santander zu besuchen – den Eintritt bezahlen wir. (FMA)

Tag 6  |  Potes und Cabezón de la Sal
Heute fahren Sie bis Unquera, von wo aus ein Bus Sie nach Potes bringt. Auf dem Weg durchqueren Sie die beeindruckende Schlucht Desfiladero de la Hermida. Nach Besichtigung der entzückenden kantabrischen Kleinstadt Potes können Sie im Spa La Hermida entspannen. Weiter geht es nach Cabezón de la Sal. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung – Sie haben die Möglichkeit, in Comillas das märchenhafte Landhaus El Capricho von Antoni Gaudí zu besichtigen. (FMA)

Tag 7  l  Santillana del Mar bis Arriondas
Besichtigung der kleinen Stadt Santillana del Mar mit ihrem perfekt erhaltenen mittelalterlichen Zentrum. Danach besuchen Sie in Altamira die Neocueva, ein Museum, das die originalgetreue Reproduktion der besten Höhlenmalerei des Jungpaläolithikums zeigt. Nach dem Mittagessen rollen Sie mit Ihrem Zug weiter nach Asturien, wo Sie Ribadesella mit der wunderbaren Strandpromenade und seinen Palästen besuchen. Sie übernachten in Arriondas. (FMA)

Tag 8  l  Picos de Europa und Oviedo
Heute erreicht der Gran Lujo das Herz Asturiens. Hier fahren Sie per Bus in den Nationalpark Picos de Europa – zu den Gipfeln Europas, zum Enol-See und bis zum Wallfahrtsort Santuario de Covadonga. Danach geht es weiter nach Oviedo, der Hauptstadt des Fürstentums Asturien. Nach der Stadtbesichtigung genießen Sie hier noch Ihre Freizeit. Sie übernachten in Candás. (FMA)

Tag 9  l  Luarca - Die weiße Stadt an der Grünen Küste
Sie beginnen diesen Tag in Avilés, einem tausend Jahre alten Ort mit wunderschönem historischen Zentrum. Danach fahren Sie weiter nach Gijón am Golf von Biskaya. Nach dem Mittagessen bringt Ihr Zug Sie nach Luarca, der weißen Stadt an der Grünen Küste. (FMA)

Tag 10  l  Strand der Kathedralen
Von Ribadeo aus, wo Sie später noch eine Stadtbesichtigung unternehmen, fahren Sie per Bus an der Küste von Lugo entlang bis zum Strand der Kathedralen, einer Landschaft mit schroffen Steilküsten, zwischendurch mit Sandstränden und Buchten garniert. Nachmittags erreichen Sie die bildhübsche Stadt Viveiro. (FMA)

Tag 11  l  Santiago de Compostela
eute nehmen Sie Abschied von Ihrem lieb gewonnenen Zuhause auf Schienen. Ihre Zugfahrt endet in Ferrol, von wo aus Sie ein Bus nach Santiago de Compostela bringt. Ihr Reiseleiter zeigt Ihnen das Zentrum der Stadt, die seit tausend Jahren Ziel der Pilger ist. Hier besuchen Sie die prächtige Kathedrale. Sie logieren im historischen Parador Reyes Católicos. (FA)

Tag 12  l  Astorga - Gaudí und Kakao
Der Spur der Jakobspilger folgen Sie nach Astorga und besichtigen den von Antoni Gaudí gestalteten Bischofspalast und ein Museum zur traditionellen Kakaoherstellung. Am Abend Ankunft in León. (FA)

Tag 13  l  Bischofsstadt León und Madrid
Heute besuchen Sie eine der schönsten gotischen Kathedralen Spaniens und entdecken die Altstadt von León. Weiterfahrt nach Madrid, wo Sie eine orientierende Stadtrundfahrt erwartet. Ein kastilisches Abendessen in typischer madrilener Atmosphäre bietet den perfekten Abschluss Ihrer Reise. (FA)

Tag 14  l  Abschied
Transfer zum Flughafen und Rückflug. (F)

 

Der Zug El Transcantábrico Gran Lujo - Informationen

Im Transcantábrico Gran Lujo reisen Sie in den Originalabteilen von 1923 - ein einzigartiges zughistorisches Erbe! Ausgestattet zu einem hochkomfortablen 5*-Hotel auf Rädern mit dem entsprechenden Service für allerhöchste Ansprüche. Tägliche Presse, eine Bibliothek, eine Auswahl an Videos stehen Ihnen zur Verfügung. Der Zug besteht aus 4 Salons und 14 Gran Lujo Kabinen. Von diesen 14 Kabinen sind 10 mit Ehebetten und vier mit Doppelbetten ausgestattet. Insgesamt finden im Transcantábrico Gran Lujo 30 Passagiere Platz.

Die Gran Lujo Suiten
Sie wohnen in einer komfortablen Suite mit Wohnraum, separatem Schlafzimmer und Bad in exklusiver Ausstattung. Einrichtung: Bett, Sofa im Wohnraum - das in ein weiteres Bett verwandelt werden kann - Einbauschrank, Safe, Schreibtisch, Fernseher, Video- und Musikanlage, Multimedia-Computer mit Internetanschluss, Telefon, Minibar, Klimaanlage und WLAN. Komfortables Bad ausgestattet mit einer Massagedusche, einer Dampf-Sauna, Fön und Bademantel.

Details
Ehebett (1,5m x 2m) oder Doppelbett (0,75m x 2m)
Sofa-Bett (0,85m x 1,80m)
Größe der Suite inkl. Bad ca. 10m²