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Ruta Vía de la Plata oder die Silberstraße durch Spanien

8-tägige Paradores-Reise auf der Route iberischer Geschichte: die Straße der Westgoten, Römer, Berber, Konquistadoren und Pilger

Seit der Bronzezeit verbindet die Vía de la Plata Süd- und Nordspanien. Eine Paradores-Reise auf der Route iberischer Geschichte: die Straße der Westgoten, Römer, Berber, Konquistadoren, Pilger.

  • Plasencia - historische Altstadt und Eingangstor zum Jerte Tal, das Tal des Kirschanbaus
  • Zafra - das Tor zu Andalusien
  • Mérida - die römische Schönheit
  • Trujillo - Geburtsort der Konquistadoren
  • Extremadura - das Land der Konquistadoren
  • Nationalpark Monfragüe - Geier-Kolonie 
  • Jarandilla de la Vera - das Kloster Yuste
Zur 80 jährigen Geschichte der Paradores

Im Jahre 1910 erteilte die Regierung dem Marquis de la Vega Inclán den Projektauftrag, eine Hotelstruktur zu schaffen, die es zu jener Zeit in Spanien praktisch nicht gab. Die Hotels sollten den Ausflüglern Unterkunft bieten und das Bild Spaniens im Ausland fördern.
Im Jahre 1926 veranlasste de la Vega Inclán im Rahmen dieses Projektes aus der 1911 geschaffenen Königlichen Fremdenverkehrsverwaltung heraus den Bau einer Unterkunft in der Sierra de Gredos, um die Wunder der Landschaft dieser Gegend für den Tourismus zu öffnen.
König Alfons XIII war von der Idee begeistert und wählte höchstselbst den Standort aus. Im August desselben Jahres wurde mit den Bauarbeiten begonnen, die am 9. Oktober 1928 mit der feierlichen Eröffnung durch den Monarchen ihren Abschluss fanden. So war das erste Haus der späteren Gruppe Paradores de España, der Parador Gredos, entstanden. Nach Eröffnung dieser ersten Einrichtung wurde der „Ausschuss der Paradore und Gasthäuser des Reiches“ gegründet. Die Bestrebungen gingen dahin, die ursprüngliche Idee zu verfeinern und sich ausgewählter kunstgeschichtlicher Denkmäler und Landschaften von besonderer natürlicher Schönheit für die Einrichtung neuer Paradore zu bedienen.
Die Konjunktur der goldenen zwanziger Jahre, der Erfolg des ersten Hotels und die bevorstehende Iberoamerika-Ausstellung festigten das Projekt und ermutigten den Bau neuer Paradore, sowohl in denkmalgeschützten Gebäuden als auch in Neubauten, unter anderen in Oropesa (1930), Úbeda (1930), Ciudad Rodrigo (1931) oder Mérida (1933). Zeitgleich wurden die ersten in das Netzwerk integrierten Unterkünfte für Motortouristen eröffnet, wie Manzanares (1932), Bailén (1933) oder Benicarló (1935). Über die Jahre breiteten sich die Paradore über das gesamte Gebiet Spaniens aus. Diese Zeit war geprägt durch die Entwicklung von Infrastrukturbauten wie Straßen, Eisenbahnen, Flughäfen, Häfen …
Der Bürgerkrieg brachte natürlich nicht nur eine Stagnation, sondern einen Rückschritt für den Fremdenverkehr. Einige der Gasthäuser der Gruppe wurden beschädigt oder als Lazarette benutzt, doch nach Kriegsende wurde die Idee erneut aufgegriffen. Mit neuem Schwung wurden die bestehenden Paradore restauriert und wiedereröffnet.
In der Zeit nach dem Bürgerkrieg wurden Paradore mit unterschiedlichen Zielsetzungen geschaffen, unter anderem, um als Kulissen zur Erinnerung an die bedeutendsten Ereignisse des Bürgerkrieges zu dienen, wie im Falle des Parador Andujar oder mit dem Ziel, die touristischen Attraktionen Spaniens zu fördern. Die Adaptierung des Klosters San Francisco in Granada, mitten im Alhambragelände gelegen, fand in dieser Zeit statt (1945).
Heute zählt es zu den attraktivsten Paradoren. Ähnliches geschah mit anderen touristischen Stätten wie Santillana del Mar (1946), Málaga mit dem Parador Gibralfaro (1948) oder Pontevedra (1955).
Den größten Schwung nahm die Ausweitung jedoch in den 1960er Jahren, zeitgleich mit der beeindruckenden Entwicklung Spaniens als Touristenziel. In jenen Jahren wuchs die Gruppe von 40 auf 83 Paradore. Unter anderen wurden Paradore eröffnet in Córdoba (1960), Cañadas del Teide (1960), Jaén (1965), Guadalupe (1965), Nerja (1965), Aiguablava (1966), Ávila (1966), Olite (1966), El Saler (1966), Vielha (1966), Gijón (1967), Zafra (1968), Hondarribia (1968) oder Toledo (1968).
Die Zeit des Übergangs in Spanien bedingte einen Wechsel in der Zuständigkeit der Generaldirektion der Paradore und der verwaltungstechnischen Einbindung. Eine weitreichende Umstrukturierung wurde in Angriff genommen, in deren Rahmen einige obsolet gewordene oder abseits der üblichen Routen gelegene, unwirtschaftliche Einrichtungen geschlossen wurden. Gleichzeitig wurden die betriebswirtschaftlichen Kriterien zur Renditeverbesserung überprüft. In jener Zeit waren Paradore Schauplätze für so bedeutende Ereignisse wie die Erarbeitung eines Verfassungsentwurfes im Parador Gredos (1978), die Unterzeichnung des Vorprojektes für eine Satzung Kataloniens im Parador Vic (1978) oder die Unterzeichnung der autonomen Satzung Andalusiens in Carmona (1980). Aber auch Neueröffnungen fanden statt. Darunter so herausragende wie Sigüenza (1976), Carmona (1976), Cardona (1976), Tortosa (1976), Almagro (1977), Seu d’Urgell (1977) oder Segovia (1979).
In den 1980er Jahren gingen einige der Hotels der staatlichen Kette Entursa in das Netz der Paradore über. Darunter so bedeutungsvolle Einrichtungen wie das Hostal de los Reyes Católicos (Santiago), das Hostal de San Marcos (León) und das Hotel La Muralla (Ceuta). Während all dieser Jahre haben die Paradore in Santiago und in León ihre Kategorie als 5-Sterne-Hotel Gran Lujo behalten. In dieser Zeit werden auch die Paradore in Salamanca (1981), El Hierro (1981), Chinchón (1982), Trujillo (1984) und Cáceres (1989) eröffnet. Die neunziger Jahre bringen für die Paradore grundlegende Veränderungen. Am 18. Januar 1991 wird die Aktiengesellschaft “Paradores de Turismo de España, S.A.“ gegründet. Zweck ist es, aus der Hotelkette ein rentables Unternehmen zu machen, das die Erhaltung und den Betrieb des Netzes aus eigenen Gewinnen selbst finanziert. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Betrieb in der Bewirtschaftung von 85 Einrichtungen und zwei Gasthäusern auf dem Festland, den Kanaren, Ceuta und Melilla.
Während des vergangenen Jahrzehnts verknüpfte Paradores Tradition mit Fortschritt und entwickelte eine neue Unternehmensstrategie: Man setzt eindeutig auf Umweltbewusstsein, erhebliche Investitionen in die Renovierung der Häuser, Entwicklung von Initiativen auf den Gebieten Forschung und Entwicklung, Einführung neuer Technologien und Stärkung der Qualität als wichtigste Voraussetzung für die von der Gruppe angebotenen Hotelleistungen.

Arrangement 8 Tage l Preise

Eingeschlossene Leistungen

7 Übernachtungen in historischen Paradores

  • Standard-Doppelzimmer, reichhaltiges Frühstücksbüffet
  • vielseitiges Karten- und Informationsmaterial mit wertvollen Insider-Tipps
  • Service: unser eigenes Büro in Granada mit 24-Stunden-Notfallservice garantiert Ihnen deutschsprachige Tourassistenz und unbeschwertes Reisen

Reisepreis  l  Reisetermine
buchbar ab einer Person - max. 6 Personen
pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück € 358,00
pro Person im Doppelzimmer mit Halbpension € 528,00
Einzelzimmerzuschlag € 280,00

Termine:
Beginn jeden Sonntag
08.01. - 29.01.2017
12.02. - 02.04.2017
23.04.2017
07.05. - 11.06.2017
25.06. - 06.08.2017
20.08. - 01.10.2017
15.12. - 17.12.20170

Mietwagen

 

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Nicht eingeschlossene Leistungen

  • Individuelle An-/Abreise Málaga ► Gerne buchen wir für Sie Flüge zu tagesüblichen Preisen
  • Reise-Versicherungspakete
  • persönliche Trinkgelder
  • Führungen sowie alle nicht erwähnten Eintrittsgelder
  • alle nicht erwähnten Mahlzeiten
Programmvorschlag-Reiseverlauf

Die Ruta Vía de la Plata - die Silberstraße - war bereits in vorrömischer Zeit ein natürlicher Reiseweg. Von den Römern als Handelsweg ausgebaut, verband er Kantabrien an der rauhen Atlantikküste im Norden mit der andalusischen Atlantikküste im Süden. So hinterließen die Römer ein bedeutendes Erbe, das uns heute durch die Iberische Geschichte führt.

Tag 1  |  Sonntag
Parador in Zafra

In Sevilla, der heutigen Hauptstadt Andalusiens und ehemaligen Handelsstadt im ehemaligen Hispalis starten Sie Ihre Paradores-Reise auf der Silberstraße. Über die römischen Ruinen von Itálica geht Ihre Fahrt nach Zafra, Ihren ersten Zielort. Sehenswert sind hier die Frauenkirche Nuestra Señora de la Candelaria aus dem 13. Jahrhundert, die Plaza Grande sowie die Klöster Santa Catalina, Santa Clara und das Rosenkranzkloster. Der Parador ist im Alcázar untergebracht, eine mächtige Festung aus dem 15. Jahrhundert, wobei besonders der wunderschöne Festungsinnenhof zum Verweilen einlädt.
1 Übernachtung im Parador von Zafra.

Tag 2  |  Montag
Parador in Mérida

Von Zafra aus fahren Sie über Almendralejo die Silberstraße entlang nach Mérida, der alten, von Kaiser Augustus im Jahre 25 v.Chr. gegründeten, römischen Stadt Hispaniens. Die Stadt bewahrt wertvolle Zeugnisse ihrer reichen römischen Vergangenheit und ist treues Abbild des glorreichen Römischen Reiches. Sehenswert ist das Nationalmuseum für römische Kunst, der Diana-Tempel, das Römische Theater, das Amphitheater, der Circo Romano und die Römerbrücke. Der Parador Vía de la Plata von Mérida befindet sich in einem ehemaligen Klosterkomplex aus dem 18. Jahrhundert.
1 Übernachtung im Parador von Mérida.

Tag 3 + 4  |  Dienstag, Mittwoch
Parador in Trujillo

Weiter geht es nach Trujillo, Ihrem heutigen Zielort. Die Extremadura zeigt sich in Trujillo von einer glanzvollen Seite. Herzstück der Stadt ist die Plaza Mayor mit dem Reiterstandbild des Konquistadoren Pizarro. Beim Spaziergang durch die Straßen des Ortes entdecken wir die an die ruhmreiche Vergangenheit erinnernden Paläste der Grafen. Um das alte Schloss ranken sich Legenden und Mythen, ebenso wie um das Museumshaus von Pizarro. Auch die religiösen Wahrzeichen haben ihre besondere Stellung in dieser Ortschaft; zu diesen gehören die Kirche San Martín, die Kirche Santa María La Mayor und die beiden Klöster Santa Clara und San Francisco Rea. Trujillo ist die wichtigste Station auf der Route der Entdecker und Eroberer.
2 Übernachtungen im Parador von Trujillo.

Tag 5  |  Donnerstag
Parador in Jarandilla de la Vera

Der heutige Tag steht im Zeichen der Naturschönheit der Extremadura mit Ihrem Zielort Jarandilla de la Vera. Sie fahren durch den Nationalpark Monfragüe, wo die größte Geier-Kolonie Europas ihren Wohnsitz hat.
Der Parador von Jarandilla ist ein von Schönheit glänzender Ort und Ausgangspunkt, um die vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten und spektakulären Naturlandschaften der Gegend zu entdecken. So z.B. das Kloster von Yuste, wo Kaiser Karl V. bis zu seinem Tod lebte, die Schlucht Garganta de la Olla, sowie die Ortschaften Valverde und Villanueva.
1 Übernachtung im Parador von Jarandilla de la Vera.

Tag 6 + 7  |  Freitag, Samstag
Parador in Plasencia

Die mittelalterliche Stadt Plasencia ist die letzte Etappe auf Ihrer Paradores-Reise auf der Silberstraße. Das mittelalterliche Flair dieser Stadt wird besonders durch die Reste der Stadtmauer mit ihren Festungstürmen und Stadttoren deutlich. Mit dem Besuch der Kathedrale, der belebten Plaza Mayor, dem Bischofspalast, den verschiedenen ehemaligen Adelspalästen sowie des Klosters San Vicente Ferrer erfährt diese Reise einen krönenden kulturellen Abschluss. Der Parador von Plasencia befindet sich im ehemaligen Kloster Santo Domingo aus dem 15.-17. Jahrhundert und liegt mitten im mittelalterlichen Stadtkern. Ein perfekter Ort, um sich von der Reise zu erholen und die exquisite Küche der Extremadura kennenzulernen.
2 Übernachtungen im Parador von Plasencia.

Tag 8  |  Sonntag
Abreise

Heute reisen Sie ab oder verlängern Ihren Aufenthalt. Gerne sind wir Ihnen bei der Reservierung behilflich.

Anschlussprogramme können individuell zusammen gestellt werden

Reisebausteine
  • Das völkerkundliche Textilmuseum in Trujillo
  • Ausflüge in die einsamen Gebirgszüge Sierra de Gata und Las Hurdes, die Täler Valle de Ambroz und Valle del Jerte
  • Ausflug zum Weltkulturerbe Cáceres und nach Guadalupe
  • Rundreise Andalusien
  • Städtereise Sevilla
  • Städtereise Madrid
  • Paradores-Reise Weltkulturerbe
Detailinformationen

Anreise
Die Fluganreise erfolgt in Eigenregie. Gerne buchen wir Ihre Flüge mit renommierten Fluggesellschaften zum aktuellen Tagespreis.
Übernahme Ihres Mietwagens erfolgt am Zielflughafen.

Versicherung
In unseren Reisepreisen sind keine Reise-Versicherungspakete enthalten. Wir empfehlen allen Reisenden den Abschluss einer Reiserücktritts-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Bergungskosten-Versicherung.  Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.
► Hier finden Sie weitere Detail-Informationen

Klima
Das Klima in Extremadura ist kontinental, extrem heiße Sommer und kalte Wintermonate. Im Frühjahr, wenn die Temperaturen noch bei angenehmen 15 bis 25 Grad liegen, erblüht die Landschaft und zeigt sich von seiner schönsten Seite.

© Texte: Abanico Reisen
© Fotos: Privatarchiv Abanico Reisen

Reiseroute

Termine
buchbar ab einer Person

Beginn: jeweils sonntags
08.01. - 29.01.2017
12.02. - 02.04.2017
23.04.2017
07.05. - 11.06.2017
25.06. - 06.08.2017
20.08. - 01.10.2017
15.12. - 17.12.2017

Preis
pro Person ab € 358,00

Allgemeine Bedingungen
Aufenthaltsorte/-daten können während der Fahrt nicht verändert werden

Kombinationsmöglichkeit
Rundreise Andalusien
Städtereise Madrid
Paradores-Reise Weltkulturerbe

Mobil vor Ort
Mietwagen

 

Ihre Ansprechpartnerin
Sandra Walenta
Tel. +49-711-83 33 40
info@abanico-reisen.de


 

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