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8-tägige Paradores-Rundreise Kastilien

Paradores-Rundreise durch das Land der Burgen und Schlösser: Stätten des Weltkulturerbes in Kastilien

  • Cuenca - die magische Stadt der hängenden Häuser
  • Alcalá de Henares - die Cervantes-Stadt und ihre geschichtsträchtige Universität
  • Segovia - romantischer Alcázar, gotische Kathedrale und berühmter Aquädukt
  • Ávila - die Stadt der Heiligen und der Steine, ihre komplett erhaltene Stadtmauer
  • Salamanca - die schöne Stadt der Kirchen, Paläste und einer altehrwürdigen Universität
Kastilien - Land der Burgen und Schlösser

Kastilien – das Land der Burgen und Schlösser ist eine Region, die auf das im Mittelalter existierende Königreich Kastilien zurück geht und auf der zentralen Hochebene Spaniens liegt. Der Name Kastilien kommt von Castillo - Burg. Während der Kriege um die Vorherrschaft der Christen gegen die Mauren wurden viele Burgen aus militärisch-strategischen Gründen errichtet. Kastilien wurde also zum Land der Burgen, dessen Beinamen die Region noch heute trägt. Kastilien gilt auch als die Wiege der spanischen Sprache, des Castellano. Romantische Burgen, imposante Kathedralen, idyllische Landstriche und malerische Orte charakterisieren das kulturelle Erbe dieser einmaligen Region.
Segovia, im Süden von Kastilien-Leon gelegen, zählt zusammen mit Toledo und Ávila zu den drei historischen Stätten in direkter Nähe zur spanischen Hauptstadt Madrid. Die Altstadt von Segovia ist ebenso Teil des UNESCO Welterbes wie das weltberühmte römische Aquädukt der Stadt. Anziehungspunkte sind außerdem die spätgotische Kathedrale, der Adelspalast Casa de los Picos, der romantische Alcázar von Segovia und ein bedeutendes Vermächtnis der Templer mit der oktagonalen Vera Cruz Kirche.
León mit seinem pulsierenden Leben rund um die Plaza Mayor ist nicht nur wegen seiner wunderschönen gotischen Kathedrale eine Reise wert. Seit Jahrhunderten ist León eine wichtige Station auf dem Jakobsweg und darf sich einer ganz besonderen Gastfreundlichkeit rühmen. Wie ein König übernachten Sie im Parador von León. Im ehemaligen Kloster San Marcos untergebracht, fasziniert eines der Flaggschiffe der staatlich betriebenen Paradores-Kette seine Besucher schon mit der monumentalen Renaissance-Fassade aus dem 16. Jahrhundert.
Lohnenswerte Ziele in der näheren Umgebung sind das Museum Colegiata de San Isidoro und der Palacio Episcopal in Astorga. Ebenfalls am Jakobsweg nach Santiago de Compostela gelegen, lohnen hier die Kathedrale Santa María und der von Antoni Gaudí gestaltete Bischofspalast einen Besuch.
Zur Region Kastilien-León gehören außerdem so eindrucksvolle Städte wie Ávila - Stadt der Steine und Heiligen, Wirkungsstätte der Mystikerin Theresa von Avila. Hier in der höchstgelegenen Stadt Spaniens lässt sich heute noch die imposante Stadtmauer bewundern, die unter König Alfons VI. auf den Ruinen der römischen Stadtmauer gebaut wurde. Außerdem zeugen einige eindrucksvolle Sakralbauten von der Blütezeit der Stadt zur Zeit der Renaissance.
Südlich liegt die Region Kastilien-La Mancha, weltweit bekannt als Heimat von Miguel Cervantes' tragisch-komischen Ritters Don Quijote. Die Windmühlen, gegen die der Ritter von der traurigen Gestalt seinen aussichtlosen Kampf führte, prägen auch heute noch die weite Landschaft. Toledo beherbergt neben dem imposanten Alcázar als Wahrzeichen die gotische Kathedrale, Moscheebauten, Synagogen und Klöster aus längst vergangenen Jahrhunderten. Auch ein Besuch des Franziskanerklosters San Juan de los Reyes lohnt sich. Talavera de la Reina lockt mit interessanter Kachelmalkunst. Aber auch die hängenden Häuser von Cuenca - wie so viele Stätten in Zentralspanien ebenfalls Welterbe - bieten einen unvergesslichen Anblick.

Zur 80 jährigen Geschichte der Paradores

Im Jahre 1910 erteilte die Regierung dem Marquis de la Vega Inclán den Projektauftrag, eine Hotelstruktur zu schaffen, die es zu jener Zeit in Spanien praktisch nicht gab. Die Hotels sollten den Ausflüglern Unterkunft bieten und das Bild Spaniens im Ausland fördern.
Im Jahre 1926 veranlasste de la Vega Inclán im Rahmen dieses Projektes aus der 1911 geschaffenen Königlichen Fremdenverkehrsverwaltung heraus den Bau einer Unterkunft in der Sierra de Gredos, um die Wunder der Landschaft dieser Gegend für den Tourismus zu öffnen.
König Alfons XIII war von der Idee begeistert und wählte höchstselbst den Standort aus. Im August desselben Jahres wurde mit den Bauarbeiten begonnen, die am 9. Oktober 1928 mit der feierlichen Eröffnung durch den Monarchen ihren Abschluss fanden. So war das erste Haus der späteren Gruppe Paradores de España, der Parador Gredos, entstanden. Nach Eröffnung dieser ersten Einrichtung wurde der „Ausschuss der Paradore und Gasthäuser des Reiches“ gegründet. Die Bestrebungen gingen dahin, die ursprüngliche Idee zu verfeinern und sich ausgewählter kunstgeschichtlicher Denkmäler und Landschaften von besonderer natürlicher Schönheit für die Einrichtung neuer Paradore zu bedienen.
Die Konjunktur der goldenen zwanziger Jahre, der Erfolg des ersten Hotels und die bevorstehende Iberoamerika-Ausstellung festigten das Projekt und ermutigten den Bau neuer Paradore, sowohl in denkmalgeschützten Gebäuden als auch in Neubauten, unter anderen in Oropesa (1930), Úbeda (1930), Ciudad Rodrigo (1931) oder Mérida (1933). Zeitgleich wurden die ersten in das Netzwerk integrierten Unterkünfte für Motortouristen eröffnet, wie Manzanares (1932), Bailén (1933) oder Benicarló (1935). Über die Jahre breiteten sich die Paradore über das gesamte Gebiet Spaniens aus. Diese Zeit war geprägt durch die Entwicklung von Infrastrukturbauten wie Straßen, Eisenbahnen, Flughäfen, Häfen …
Der Bürgerkrieg brachte natürlich nicht nur eine Stagnation, sondern einen Rückschritt für den Fremdenverkehr. Einige der Gasthäuser der Gruppe wurden beschädigt oder als Lazarette benutzt, doch nach Kriegsende wurde die Idee erneut aufgegriffen. Mit neuem Schwung wurden die bestehenden Paradore restauriert und wiedereröffnet.
In der Zeit nach dem Bürgerkrieg wurden Paradore mit unterschiedlichen Zielsetzungen geschaffen, unter anderem, um als Kulissen zur Erinnerung an die bedeutendsten Ereignisse des Bürgerkrieges zu dienen, wie im Falle des Parador Andujar oder mit dem Ziel, die touristischen Attraktionen Spaniens zu fördern. Die Adaptierung des Klosters San Francisco in Granada, mitten im Alhambragelände gelegen, fand in dieser Zeit statt (1945).
Heute zählt es zu den attraktivsten Paradoren. Ähnliches geschah mit anderen touristischen Stätten wie Santillana del Mar (1946), Málaga mit dem Parador Gibralfaro (1948) oder Pontevedra (1955).
Den größten Schwung nahm die Ausweitung jedoch in den 1960er Jahren, zeitgleich mit der beeindruckenden Entwicklung Spaniens als Touristenziel. In jenen Jahren wuchs die Gruppe von 40 auf 83 Paradore. Unter anderen wurden Paradore eröffnet in Córdoba (1960), Cañadas del Teide (1960), Jaén (1965), Guadalupe (1965), Nerja (1965), Aiguablava (1966), Ávila (1966), Olite (1966), El Saler (1966), Vielha (1966), Gijón (1967), Zafra (1968), Hondarribia (1968) oder Toledo (1968).
Die Zeit des Übergangs in Spanien bedingte einen Wechsel in der Zuständigkeit der Generaldirektion der Paradore und der verwaltungstechnischen Einbindung. Eine weitreichende Umstrukturierung wurde in Angriff genommen, in deren Rahmen einige obsolet gewordene oder abseits der üblichen Routen gelegene, unwirtschaftliche Einrichtungen geschlossen wurden. Gleichzeitig wurden die betriebswirtschaftlichen Kriterien zur Renditeverbesserung überprüft. In jener Zeit waren Paradore Schauplätze für so bedeutende Ereignisse wie die Erarbeitung eines Verfassungsentwurfes im Parador Gredos (1978), die Unterzeichnung des Vorprojektes für eine Satzung Kataloniens im Parador Vic (1978) oder die Unterzeichnung der autonomen Satzung Andalusiens in Carmona (1980). Aber auch Neueröffnungen fanden statt. Darunter so herausragende wie Sigüenza (1976), Carmona (1976), Cardona (1976), Tortosa (1976), Almagro (1977), Seu d’Urgell (1977) oder Segovia (1979).
In den 1980er Jahren gingen einige der Hotels der staatlichen Kette Entursa in das Netz der Paradore über. Darunter so bedeutungsvolle Einrichtungen wie das Hostal de los Reyes Católicos (Santiago), das Hostal de San Marcos (León) und das Hotel La Muralla (Ceuta). Während all dieser Jahre haben die Paradore in Santiago und in León ihre Kategorie als 5-Sterne-Hotel Gran Lujo behalten. In dieser Zeit werden auch die Paradore in Salamanca (1981), El Hierro (1981), Chinchón (1982), Trujillo (1984) und Cáceres (1989) eröffnet. Die neunziger Jahre bringen für die Paradore grundlegende Veränderungen. Am 18. Januar 1991 wird die Aktiengesellschaft “Paradores de Turismo de España, S.A.“ gegründet. Zweck ist es, aus der Hotelkette ein rentables Unternehmen zu machen, das die Erhaltung und den Betrieb des Netzes aus eigenen Gewinnen selbst finanziert. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Betrieb in der Bewirtschaftung von 85 Einrichtungen und zwei Gasthäusern auf dem Festland, den Kanaren, Ceuta und Melilla.
Während des vergangenen Jahrzehnts verknüpfte Paradores Tradition mit Fortschritt und entwickelte eine neue Unternehmensstrategie: Man setzt eindeutig auf Umweltbewusstsein, erhebliche Investitionen in die Renovierung der Häuser, Entwicklung von Initiativen auf den Gebieten Forschung und Entwicklung, Einführung neuer Technologien und Stärkung der Qualität als wichtigste Voraussetzung für die von der Gruppe angebotenen Hotelleistungen.

Arrangement 8 Tage l Preise

Eingeschlossene Leistungen

7 Übernachtungen in historischen Paradores

  • Standard-Doppelzimmer, reichhaltiges Frühstücksbüffet
  • vielseitiges Karten- und Informationsmaterial mit wertvollen Insider-Tipps
  • Service: unser eigenes Büro in Granada mit 24-Stunden-Notfallservice garantiert Ihnen deutschsprachige Tourassistenz und unbeschwertes Reisen

Termine  l  Preise
buchbar ab einer Person - max. 6 Personen
pro Person im Doppelzimmer mit Frühstück € 358,00
pro Person im Doppelzimmer mit Halbpension € 528,00
Einzelzimmerzuschlag € 280,00

Beginn: jeweils sonntags
08.01. - 02.04.2017
16.04. - 23.04.2017
07.05. - 06.08.2017
20.08. - 01.10.2017
15.10. - 17.12.2017

Mietwagen

 

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Wir arbeiten ausschließlich mit renommierten Mietwagen-Agenturen die über ein eigenes Flughafenbüro für Schnellabwicklungen verfügen. Damit entfallen aufwändige Transferzeiten zu entfernt liegenden Billig-Mietwagen-Niederlassungen, ein funktionierender Kundenservice ist gewährleistet. Unsere neuwertigen Mietwagen: Kompakt-Klasse z.B. Ford Focus, ohne Selbstbeteiligung, incl. Kreditkartengebühr.  Kostenlose Stornierung möglich bis 5 Tage vor Reiseantritt. 1 Fahrerlizenz - 2. Fahrerlizenz bei Abholung erwerbbar.  Bitte beachten Sie, dass bei Abholung eine gültige Kreditkarte als Kautionshinterlegung vorgelegt werden muss.

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Nicht inkludierte Leistungen

  • Individuelle An-/Abreise Málaga ► Gern buchen wir für Sie Flüge zu tagesüblichen Preisen
  • Reise-Versicherungspakete
  • persönliche Trinkgelder
  • Führungen sowie alle nicht erwähnten Eintrittsgelder
  • alle nicht erwähnten Mahlzeiten
Programmvorschlag-Reiseverlauf

Tag 1  |  Sonntag
Parador in Cuenca

Der erste Zielort Ihrer Reise ist Cuenca, südöstlich von Madrid. Die auf ungefähr 1000m Höhe gelegene sogenannte magische Stadt Cuenca erwartet Sie dort, wo einst die Schafszucht der Stadt den Wohlstand brachte. Spektakulär und wie Bienenwaben stehen die "hängenden Häuser", die Casas Colgadas, und deren Holzbalkone dicht aneinander gedrängt über dem Abgrund der Schlucht des Flusses Rio Huécar. Cuenca entdeckt man zu Fuß, z.B. die Kathedrale, die Kirchen San Miguel und San Pedro, die Klöster San Nicolás und der Barfüßerinnen.
Lohnenswert ist ein Ausflug in den Nordosten von Cuenca, wo die Natur spektakuläre Spuren hinterlassen hat. La Ventana del Diabolo, ein Balkon am Rande von Felsklippen, von dem aus Sie in das Tal des türkisfarbenen Flusses Rio Júcar blicken können, lohnt ebenso einen Besuch wie die Ciudad Encantada, die verzauberte Stadt, in der bizarre Felsformationen zum Leben erweckt wurden.
Der Parador von Cuenca befindet sich in dem ehemaligen Kloster San Pablo aus dem 16. Jahrhundert direkt gegenüber den "hängenden Häusern". Der ehemalige Kreuzgang des Klosters ist heute die wunderschöne Cafeteria des Paradors.
1 Übernachtung im Parador von Cuenca. 

Tag 2  |  Montag
Parador in Alcalá de Henares

Ihr heutiger Zielort ist Alcalá de Henares, die Geburtsstadt des Dichters und Schriftstellers Cervantes, der den weltberühmten Roman Don Quijote schrieb und 1547 in dieser Stadt geboren wurde. Die Stadt versetzt Sie bei Ihrem Spaziergang durch die Altstadt mit ihren engen Straßen, den Palästen, Klöstern und zivilen Gebäuden in eine andere Zeit. Obligatorisch ist der Besuch der 1499 gegründeten Universität, der Kathedrale und des Geburtshauses des Dichters Cervantes. Der restaurierte moderne Parador befindet sich im ehemaligen Kloster von San Tomás aus dem 17. Jahrhundert.
1 Übernachtung im Parador von Alcalá de Henares.

Tag 3  |  Dienstag
Parador in Segovia

Von Alcalá de Henares geht es heute nach Segovia, eine Stadt, die am Horizont wie ein vor Anker liegendes Schiff erscheint. Sie ist keltischen Ursprungs, war einst römischer Militärstützpunkt und im Spätmittelalter königliche Residenzstadt - diese Eigenschaften machten Segovia zu einem bedeutenden Ort. Hier wurde Isabel die Katholische zur Königin ernannt. Den zum Christentum übergetretenen Mauren, den Morisken, verdankte Segovia seine große Textilmanufaktur, in der die Schafswolle der umliegenden Schafszüchter verarbeitet wurde: 17 000 Tonnen pro Jahr. In Segovia werden Sie an jeder Ecke an das alte Erbe der Stadt erinnert: So erzählen die Häuser von Segovia Ihnen von alten Zeiten: Das Aquädukt wird Sie an die Macht des Römischen Reiches erinnern; die Kathedrale und der Alcazar an die Vergangenheit Spaniens zu Zeiten der Katholischen Könige. Die Kirchen, Klöster und Paläste versetzen Sie zurück in die Zeit der Romanik, Renaissance und des Barocks. Etwas außerhalb der Stadt steht die romanische Kirche La Vera Cruz, eine vom Templerorden erbaute Kirche aus dem Jahre 1208, die von der Grabeskirche in Jerusalem inspiriert wurde. Ein lohnenswerter Ausflug ist auch der Besuch des königlichen Schlosses von La Granja de San Ildefonso, das Versaille von Spanien, errichtet vom Bourbonenkönig Phillipp V.. Es handelt sich um einem Palast mit wunderschöner Gartenanlage aus dem 18. Jahrhundert. Ein Besuch der wohl schönsten spätmittelalterlichen Burganlagen Kastiliens aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in Coca und Cuéllar bietet sich ebenfalls an.
Der moderne Parador von Segovia liegt außerhalb der Altstadt und erwartet Sie mit einzigartigen Ausblicken auf die Stadt und in die wunderschöne ländliche Umgebung Segovias.
1 Übernachtung im Parador in Segovia.

Tag 4 und 5  |  Mittwoch, Donnerstag
Parador in Ávila

Von Segovia sind es weniger als 70km Landstraße nach Ávila, der höchstgelegenen Stadt Spaniens auf 1127m Höhe. Hier wurde Teresa von Ávila geboren, die legendäre Mystikerin. Die 2500m lange Stadtmauer mit ihren 9 Toren und 28 Türmen lässt die Stadt wie eine Festung erscheinen, was ihr den Beinamen die "Warte Kastiliens" einbrachte. Die Stadtmauern umschließen ein wahres Kleinod an Kunst. Die Kathedrale von San Salvador mit seinem Museum aus dem 11. Jahrhundert, das Kloster von Santa Teresa aus dem 17. Jahrhundert, die Adelspaläste oder der Bischofspalast sind Zeugnisse der unvergleichlichen Geschichte Ávilas. Ein außergewöhnliches Meisterwerk der romanischen Architektur ist die Kirche San Vicente, mit wunderschönen Skulpturen an ihrem West- und Südportal. Das Dominikanerkloster Santo Tomás, aus konfisziertem jüdischem Vermögen errichtet, lohnt aufgrund seiner Geschichte einen Besuch. Hier ist auch der einzige Sohn der Katholischen Könige, Juan, begraben, der bereits im Alter von 19 Jahren starb. Ein Ausflug in die Sierra de Gredos bringt Sie mit der wunderschönen Berglandschaft des Kastilischen Scheidegebirges in Kontakt, deren malerische Bergdörfer den Namen "das Andalusien von Ávila" tragen. Der Parador befindet sich in einem Palast aus dem 16. Jahrhundert.
2 Übernachtungen im Parador von Ávila.

Tag 6 und 7  |  Freitag und Samstag
Parador in Salamanca

Der letzte Zielort Ihrer Reise ist Salamanca, eine Stadt, die sich über drei Hügel erstreckt und aufgrund ihrer vielen Klöster, Kirchen und Baudenkmäler den Beinamen "kleines Rom" trägt. Salamanca hat eine interessante Geschichte, bei der auch die Frauen eine wichtige Rolle spielten. Als der römische Feldherr Hannibal die Stadt erobern wollte, waren es die Frauen, die die Männer mit Waffen versorgten, um Widerstand zu leisten. Doch den bis heute anhaltenden Ruhm erhielt die Stadt mit der Gründung der Universitát im Jahre 1218. Sie gilt seitdem als Hochburg spanischer Gelehrsamkeit. Hier, so wird behauptet, wird das reinste Spanisch gesprochen. Neben der Universität sind Handwerk und Landwirtschaft wichtige Säulen der Wirtschaft. Spazieren Sie durch die Straßen zur barocken Plaza Mayor aus dem 18. Jahrhundert, deren Harmonie beeindruckt. Hier schlägt das Herz der Stadt. Von hier aus können Sie Ihre Entdeckungsreise Salamancas beginnen: die Casa de las Conchas aus dem 15. Jahrhundert, die Alte Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, die Neue Kathedrale aus dem 16. und 18. Jahrhundert und die Universität aus dem 16. Jahrhundert. Salamanca ist eine Stadt der Kirchen, der alten und noblen Paläste, eine Stadt der Studenten, eine lebendige Stadt, die jeden Moment genossen werden will. Der Parador von Salamanca ist modern und elegant und erwartet Sie mit Ausblicken auf das monumentale Salamanca.
2 Übernachtungen im Parador von Salamanca.

Tag 8  |  Sonntag
Abreise

Heute reisen Sie ab oder verlängern Ihren Aufenthalt. Gerne sind wir Ihnen bei der Reservierung behilflich.

Anschlussprogramme können individuell zusammen gestellt werden.

Reisebausteine
Detailinformationen

Einreisebestimmungen
Pass oder Personalausweis ist erforderlich

Anreise
Die Fluganreise erfolgt in Eigenregie. Gerne buchen wir Ihre Flüge mit renommierten Fluggesellschaften zum aktuellen Tagespreis.
Übernahme Ihres Mietwagens erfolgt am Zielflughafen.

Versicherung
In unseren Reisepreisen sind keine Reise-Versicherungspakete enthalten. Wir empfehlen allen Reisenden den Abschluss einer Reiserücktritts-, Reiseunfall-, Reisekranken- und Bergungskosten-Versicherung.  Auslandskrankenschein oder Krankenversichertenkarte sollten mit ins Reisegepäck.
► Hier finden Sie weitere Detail-Informationen

Klima
Aufgrund seiner Höhenlage und der Reliefstruktur herrscht in Kastilien-Léon Kontinentalklima mit heißen, trockenen Sommern und langen, kalten Wintern. Zu Niederschlägen kommt es vor allem in den Berggegenden. Ab einer Höhe von 2000 Metern liegt manchmal das ganze Jahr über Schnee. Juli und August sind die Monate mit wenig Regen und einer Durchschnittstemperatur von 20 Grad Celsius.

© Texte: Abanico Reisen
© Fotos: Privatarchiv Abanico Reisen

Reiseroute

Termine
buchbar ab einer Person

Beginn: jeweils sonntags
08.01. - 02.04.2017
16.04. - 23.04.2017
07.05. - 06.08.2017
20.08. - 01.10.2017

15.10. - 17.12.2017

Preis
pro Person ab € 358,00

Allgemeine Bedingungen
Aufenthaltsorte/-daten können während der Fahrt nicht verändert werden

Kombinationsmöglichkeit
Städtereise Madrid
Ausflüge in die Weinregionen
Kulinarik

Mobil vor Ort
Mietwagen auf Anfrage

 

Ihre Ansprechpartnerin 
Sandra Walenta
Tel. +49-711-83 33 40
info@abanico-reisen.de


 

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